| "Autor" |
Nur geträumt |
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geschrieben am: 12.12.2001 um 17:59 Uhr
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Wieder einmal wurdest du aus dem Schlaf gerissen
Ein grausiger Traum hat dieses Werk vollbracht
Schweissgebadet und zitternd sitzt du da
Aufgeschreckt, und das mitten in der Nacht
Angsterfüllt siehst du dich überall um
Sind alle Schritte, alle Stimmen weg?
Dann erhebst du dich ganz langsam
Auf leisen Sohlen verläßt du den Raum
Zur Vorsicht nimmst du die Taschenlampe mit
Die stets an deines Bettes Ende wacht
Zwar ist der Flur vom Mondenschein erhellt
Doch traust du nicht dem Frieden des Moments
Langsam schleichst du die Treppe hinab
Dein Atem geht unregelmäßig
Kurz hältst du ihn an und lauschst
Und atmest wenig später erleichtert aus
Plötzlich fällt ein Schatten durchs Fenster
Gezeichnet durch die Hand des Mondes
Du schreist auf und die Stille zerreisst
Für den Bruchteil einer Sekunde
Nach einer Weile kehrst du ins Bett zurück
Denn deine Suche ist nicht von Erfolg gekrönt
Langsam schläfst du wieder ein, beruhigt
Und wissend, nur geträumt zu haben
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