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Die Geschichte des Schmerz |
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geschrieben am: 13.04.2003 um 14:31 Uhr
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Vor langen Zeiten, noch vor dem Knall, lag das Universum ruhig und schweigsam, wie es seine Natur ist. Einzelne Sterne strahlten ihren Glanz in die tiefsten Tiefen des dunklen Schwarz. Doch selbst diese Lichter störten die Einsamkeit des Seins nicht und der Schmerz des Universums war fast greifbar zu spüren. Ein Schmerz den auszuhalten kein Lebewesen, das folgen sollte, hätte ertragen können.
Wie sollte nun aber Leben entstehen in einer Welt, die von Leid so durchtränkt war.
Drum geschah es, dass in den Tiefen des Alls zwei Ebenen sich zu entwickeln begannen. Zwei Welten, aus demselben entstanden und doch hätten sie nicht unterschiedlicher sein können. Die eine, Utopia genannt, ist ein heller, freundlicher Ort. Die Welt deren Kinder Glück und Liebe genannt werden. Ein Ort den die Menschen Himmel nennen und von dem sie glauben, er würde einer schönen Version ihrer Welt sehr ähneln. Tatsächlich jedoch kann man dies nicht vergleichen. So besitzt Utopia eine ihr eigene, für jedes Herz zugängliche Schönheit und doch ähnelt sie nichts bekanntem. Auch können nur die reinsten und schönsten Wesen in ihr leben, Wesen die aus Liebe und Glück geschaffen wurden. Jedes andere wär vor Freude gestorben und so war es den Menschen verboten in ihr zu wandeln, wie auch in ihrer Schwester.
Diese, obwohl im gleichen Augenblick entstanden, ist die pure Düsternis. Nicht einmal das Schwarz des Alls nimmt es mit dem Dunkeln von Tenebrae auf. Trauer und Leid sind ihre Kinder und alle Wesen die in ihr Leben, empfinden diese Gefühle als Lust.
Die Wesen beider Welten sind einander nie begegnet nur die beiden Herren der abstrakten Orte kennen einander. Aviditas, Herr Tenebraes, und Custodia, Herrin Utopias, sind genauso gegensätzlich wie ihre beiden Welten und doch sind sie in Liebe statt in Feindschaft verbunden. Die Lieber zueinander ist wahrlich groß und doch gibt es ein Gefühl in ihnen das an Intensität diese Liebe bei weitem übertrifft. Es ist ein undefinierbares Gefühl zu einem Wesen, dass sie als ihre Herrin ansehen, ein Wesen welches aus dem Schmerz des Universums geboren wurde und doch eigentlich genau das ist. Seit Sacrosancta, Seele und Schmerz des Alls, existiert, ist die Ruhe des Universums friedlich, beruhigend und nicht mehr schmerzvoll leidend. Seit sie existiert sind durch Knall und Hoffnung, die Kinder Utopias und Tenebras in die Fernen entsandt um Leben zu gründen.
Dieses Leben wird nun begrenzt durch die beiden unterschiedlichen Ebenen, die verschlungen und doch klar getrennt als Schutz des Lebens dienen.
Ausserhalb dieses Walls findet sich nur ein einzelner Stern, welcher ein schwaches doch stetiges Licht zu einem ebenso einsamen Planeten entsendet. Auf diesem Planet herrscht Tag und Nacht nur dieser leichte Schimmer und nur von einer einzigen Stelle kann man in den Bereich des Lebens hineinblicken. An dieser Stelle steht Sacrosancta oft und schaut auf ihr Werk. Einsam ragt sie aus der Erde des Planeten auf und der Boden unter ihr wirkt wie die verlockenste Wiese, doch drumherum herrscht nur sandige Einöde. Sie steht ruhig da und kein Atem senkt oder hebt ihre weißen, runden Brüste. Ihr langes violettschwarzes Haar weht in der warmen Brise ihrer Heimat und ihre leuchtenden Augen sind stur auf das Leben gewandt. Ihre Lippen formen immer wieder Worte der Sehnsucht, die ihre Gedanken in diese Welt treiben.
Selten zieht sie sich in den Palast zurück der nur wenige hundert Meter hinter ihr liegt. Zu groß und einsam liegt ihr das weiße Gewölbe dar und bietet ihr jegliche Angenehmlichkeit, bis auf den Blick ins Leben.
Doch noch ist es ihr nicht gestattet ins Leben zu treten...noch muß sie sich gedulden...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.04.2003 um 15:10 Uhr
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| schöne Geschichte .. |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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