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Wenn ich wüsste - Liebe M.

Nutzer: cruelcyber
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geschrieben am: 03.12.2002    um 20:32 Uhr   
Wenn ich wüsste (Autor nicht bekannt)

Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken, und zu Gott beten,
er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.


Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist,
dass ich Deine Stimme höre,
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.


Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „ich liebe Dich“,
anstatt davon auszugehen,
dass Du weißt, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird,
so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann.


Es gibt sicherlich immer ein „morgen“
um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen,
und wir erhalten immer die 2. Chance,
um einfach alles in Ordnung zu bringen.


Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen „Ich liebe Dich“,
und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen „kann ich etwas für Dich tun?“


Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte,
und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe,
und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
das „Morgen“ ist niemandem versprochen,
weder jung noch alt,
und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast,
um Deine Lieben festzuhalten.

Also, wenn Du auf morgen wartest,
wieso tust DuÂ’s nicht heute?

Falls das „Morgen“ niemals kommt,
wirst Du bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss,
und Du zu beschäftigst warst, um jemandem etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.


Halte Deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr,
sagÂ’ ihnen, wie sehr Du sie liebst,
und dass Du sie immer lieben wirst.


Nimm Dir Zeit zu sagen „Es tut mir leid“
„Bitte verzeih’ mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“,
und wenn es kein „Morgen“ gibt,
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.







Geändert am 04.12.2002 um 19:57 Uhr von cruelcyber
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Nutzer: Almitra
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geschrieben am: 04.12.2002    um 12:47 Uhr   
Alles schon mal gehört, etliche Male.
Worte sind schön und gut,-aber Taten,-ähm,-treffender.
Manches ist f. mich einfach nur ein großes blablubb geworden.Und dieses Gedicht ist ein sehr großes blablubb.

sorry,-trotzdem viel Erfolg, bei-was-auch-immer wünscht!;-)
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Nutzer: cruelcyber
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geschrieben am: 04.12.2002    um 19:27 Uhr   
liebe almitra... vlt solltest du einmal darüber nachdenken, ob es nicht gründe geben könnte, warum etliche menschen ein solches >blablubb< bzw. gedicht oder ähnliches veröffentlichen oder weiterveröffentlichen.
Das taten treffender gewesen wären fällt einem manchmal auch traurigerweise zu spät ein...
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Nutzer: Nikkilas
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geschrieben am: 04.12.2002    um 20:03 Uhr   
gefällt mir...
Geändert am 04.12.2002 um 20:07 Uhr von Nikkilas
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Nutzer: Almitra
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geschrieben am: 04.12.2002    um 23:23 Uhr   
Ich weiß warum Menschen solche "blablubbs" veröffentlichen, ich kann es erahnen.Aber mir gefällt`s nunmal nicht.
Tut mir schrecklich.
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Nutzer: Almitra
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Anzahl Nachrichten: 174

geschrieben am: 04.12.2002    um 23:24 Uhr   
dp
Geändert am 04.12.2002 um 23:24 Uhr von Almitra

Geändert am 04.12.2002 um 23:25 Uhr von Almitra
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 04.12.2002    um 23:28 Uhr   
Ich mag es, wenn jemand mal den Mut findet und sich auch äussert, wenn ihm mal etwas nicht gefällt. Was ist denn schon so schlimm daran?

Gruss Lama
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Nutzer: cruelcyber
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geschrieben am: 05.12.2002    um 13:42 Uhr   
hab ich mich denn etwa beschwert oder was?
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 05.12.2002    um 13:48 Uhr   
hat das jemand behauptet oder was? ;-)
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Nutzer: Desinformation
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geschrieben am: 05.12.2002    um 13:50 Uhr   
Wunderschöne Poesie, besonders die letzten Postings :-)
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"Autor"  
Nutzer: Almitra
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geschrieben am: 05.12.2002    um 18:22 Uhr   
Tatbestand

Ich habe zwischen diversen Schenkeln
nach Liebe gefahndet; nächtelang und auch am Tage
bis zum Überdruss, im Bett bis zur Erschöpfung
und am Strand
ohne Badehose. Die Partner waren gemischt;
die Jahreszeit: unterschiedlich. Ende der Suche,
denn es ist besser zu schlafen.

Ich habe Buch geführt. Doch es hat trotz Vitaminspritzen
nichts geholfen, farblose Gelatine – leicht bitter
im Geschmack – ist alles was kommt. Nur
die Koseworte ändern sich
mit dem Alkoholkonsum, ein schwammiges Nichts:
vorher und nachher, niemand erinnert sich später
gerne daran.

Ich habe das seltsame Licht in den Augen gesucht.
Sie haben mir davon erzählt, aber wo, zum Teufel,
lässt es sich finden? Die schweißige Hand
auf meinem Knie ist nicht die Vorstufe dazu.
Einen Blankoscheck, das war mir klar, würde ich
nicht finden. Aber, irgend etwas, einen Bruchteil
vielleicht.

Ich habe die Haut befragt, denn sie ändert sich
nicht; nur die Sprache, der Geruch und die Farbe.
Ich bin eingeschlafen zwischen den Brüsten
vor Müdigkeit, denn sie haben mich
um die Gebrauchsanweisung geprellt und
mich ausgelacht auf der Spanischen Treppe:
weil ich Filzläuse bekam von meiner Suche.

Bis ich es aufgab, ihr Gespött zu werden. Und
nur noch manchmal ist es ein Fischweib
oder ein Maler, je
nachdem wie hungrig ich bin – um meinen Rotwein
zu teilen. Denn zwischen den Schenkeln
suche ich nur noch
mich selbst und mit der Zeit
gewöhne ich mich auch an diesen Geschmack...

-Hans Eppendorfer

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Nutzer: cruelcyber
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geschrieben am: 05.12.2002    um 18:47 Uhr   
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