| "Autor" |
Aus dem Traum ins freie Leben |
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geschrieben am: 22.12.2001 um 01:40 Uhr
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Mitten unter'm Lindenbaum,
lag ich dereinst nieder.
Versank in einen tiefen Traum,
gefüllt mit Liebeslieder.
Und während ich so schlief im Gras,
Tag ein, Tag aus, ein Jahr.
Da wuchs in mir ein tiefer Hass,
der tief verborgen war.
Er galt dem Mensch und jedem Tier,
die ich im Leben sah.
Weil ich nicht konnt so sein wie ihr,
euch gleichen bis aufs Haar.
So Frei und unbeschwert im Leben,
mit einem Lächeln im Gesicht.
Wieviel würd ich um diese Gabe geben,
besitze ich sie nicht.
Nach einem Jahr im tiefen Schlaf,
wurd ich aus dem Traum gerissen.
Und was im Leben ich dann traf,
das wollt ihr garnicht wissen.
Denn als ein Kuss,
als sanfte Hände mich berührten,
der graue Nebelschleier wich.
Ich erlebte das,
was andere vor mir spürten,
ich erlebte Dich.
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