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"Autor"

Hass

Nutzer: MajeraDaSjeno
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geschrieben am: 04.01.2002    um 03:13 Uhr   
Eines Tages,
da brach bereits die nacht herannen,
als meine Eltern zogen von dannen.
Getrieben von des sehnsuchts Lust,
lief ich fort, ohne Hast und ohne Flucht.
Leise höre ich des rufes nahm,
doch denk mir nur, pah, der schmarrn.
Renn weiter in des Wälders dichte,
betrachte Holz- für Holzschichte.
Langsam steh ich still,
weil ich nichtmehr weiterwill.
Blick mich um und merke dann,
dass ich nichtmehr weiterkann.
In des Waldes stille bleibe,
wie ein Fest, wie Brot'ge Laibe.
Laufe weiter,
sehn mich fort, weg von diesem Ort.
Drengel mich durch das gebüsch,
morsch und leis stöhnen im gemisch.
Dann entdeck ich im Kindlichen Aug',
denn Mann der mir ein Schwert gab, zum gebrauch.
War freudig,
strahlte hell.
Das Dunkel bedekte Himmelfeld,
bedekt mein Herz mit haße schnell.
Bemerk' das finster,
bemerk' das schweigen, hier kann ich nicht länger bleiben.
Komme an,
komme hin, wo doch ich nun bin?
Mein Herz finster, meine Seele weit, immer zu Streitigkeit bereit.
Fremder, sprich mich nicht an,
geh weg, geh weg, Mann!
Bin des hasses erfüllt,
in der macht gefangen.
Wer seh'n, wohin mich die wege zwangen.

Maje
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