Auf den Beitrag: (ID: 32803) sind "3" Antworten eingegangen (Gelesen: 394 Mal).
"Autor"

Langeweile

Nutzer: Yojimbo
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geschrieben am: 29.03.2003    um 18:24 Uhr   
Verworr`n und scheckig flackernd
das Blaulicht auf den Blättern
In Neumonds fahlem Schein
Zuckerträge festverflüssigt
kriecht Zeit als träges Tier
die Wände meiner Kammern
seit Stunden auf und nieder

Bald hab ich`s schon vergessen
wie lang die Tage waren
ob`s Dienstag oder Juli ist
Geborgnes Einerlei
in eingefahr'nen Herzen

Augenschluß und somit Nacht
Allein der Rose klagen
Im Ohr von ferne meilenweit
Im Geist als wie von innen
Ruhe wo nie Eile war
kanns einfach nicht genießen
Ach würd mein Kopf
Ach könnt mein Herz
in tausend Teile springen

Geändert am 03.07.2003 um 22:14 Uhr von Yojimbo

Geändert am 14.01.2005 um 18:28 Uhr von Yojimbo
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Nutzer: Gast_sweety0018
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Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 14.01.2005    um 19:30 Uhr   
Gefällt mir gut. Erstaunlich, wie lebendig man einen mentalen Zustand (Langeweile) beschreiben kann. Das Poemy hat einen ganz netten elegisch-melancholischen Ton und einige wirklich hübsche Assoziationen.

sweety
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Nutzer: _anima_
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Registriert seit: 14.06.2003
Anzahl Nachrichten: 322

geschrieben am: 14.01.2005    um 20:40 Uhr   
Interessant...wie Langweile doch sein kann lächelt
Gruß, _anima_ P.L.
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Nutzer: starchaser
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Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 15.01.2005    um 22:28 Uhr   
herz wird hoffentlich nicht zerspringen und bald wieder den dunklen rythmen folgen :-)
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