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geschrieben am: 19.01.2002 um 14:07 Uhr
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Offene Wunde, tief in meiner Seele. Schwarze Schatten umgeben den Geist. Dunkelheit verhüllt die Gedanken, die Gefühle. Zerstörrt mein Herz. Verdunkelt meine Gefühle, verzerrt meine Seele, durchbricht meinen Geist, zerstörrt meine Träume. Meine Gedanken sind in Finsternis versunken, sinken weiter bis zum Boden, entfernen sich vom Licht In immer größerer Entfernung verfallen. Meine Wünsche sind verloren. Aufegegebene Hoffnung, schwimmend im Meer der Gedanken. Lösen sich langsam auf, hinterlassen Wunden, leere Flecken in meiner Seele. Hilflos verloren in der Finsternis. Nichts mehr. Keine Gedanken, keine Seele. Abgestorbener Wille. Ich habe niemals Tränen vergossen, fühlte mich nicht in der Lage. Hatte keine Tränen, habe meine Gefühle verloren. Freude empfinden, habe vergessen wie es geht. Habe gekämpft, konnte es nicht zurückholen. Versagen der Befehle. Gedankenlose Schwärze. Blutenes Herz, schwarze Flüsigkeit. Beflecken meine Seele, verschleiern meine Sicht. Gedanken verloren in der Finsternis. Gebrochener Geist, undurchdringliche Dunkelheit.
Dunkelheit. Schwarze Hölle meiner Seele. Meine Geist gefoltert. Ohne Willen gefangen. Träume vergessen, verschlungen, versunken. An die Hoffnung geglaubt. Finstere Vergangenheit. Schon lange keine Gefühle mehr gehabt, keine Wirklichen, verlernt. Eiseskälte in meiner Seele. Tränen verloren, erstickt an der Schwärze meiner Seele. Gefrorenes Herz, zerbrochene Splitter, dran gschnitten. Schwarze Tropfen fallen auf den Boden. Bedecken meinen Geist, unterdrücken ihn. Versenken ihn, zerbrechen ihn. Dunkler Abgrund. Gefallen, verloren in der Tiefe. Jegliche Art der Freude vergessen. Verlassen auf dem Weg, verloren bei dem Sturz in den Abgrund. Bosheit erfahren, das Leben verlernt. Für Sinnloses gehalten wichtig, Wichtiges Nichtig. Abgestandene Seele, verbrauchter Gedanke. Trüber Blick, verschleiert. Verborgen hinter dem Schleier. Nichts als Dunkelheit gefühlt im zerstörrten Gedanken der Erinnerung.
Dunkelheit in meine Kopf. Meine Gedanken sind verschwommen, bilden kein klares Bild. Es sind nur verzerrte Schatten zu sehen. Das Bewusstsein versucht zu greifen. Bekommt sie nicht zu fassen. Entziehen sich dem Geist, bis in Vergessenheit. Sucher Erlösung im Schmerz. Habe keine Ruhe. Bin verzweifelt. Der Tod lehnt mich ab. Körperliches Leiden hätte ein Ende. Der Tod verweigert mir den Tritt durch seine Tür. Schlägt sie mir vor der Nase zu. Habe versucht das Schloß zu brechen, die Tür zu öffnen. Jedesmal mißlungen, immer wieder zugezogen, tiefer in die Finsternis. Schlage immer stärker gegen die Tür, höre ein Lachen von innen. Spüre den brennenden Schmerz, auf meiner Haut. Schwarz von meinem Blut, glitzert die Messerklinge in meiner Hand. Beruhigt für die erste Zeit, bis der Wunsch nach Erlösung wieder hysterisch schreit. Dann hat das Messer seine Wirkung vollends verloren und ich stürze mich wieder in das Meer, das mich in die Tiefe reisst. Vollendet weggetreten für die nächsten Sekunden? Minuten? Stunden? Danach muss die Klinge reichen. Wieder für die nächsten Tage. Verzweiflung, kein Entkommen. Verlorener Wille, der danach schreit.
© Darkelf9 |
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