| "Autor" |
Stumm |
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geschrieben am: 25.01.2002 um 12:40 Uhr
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Stumm saß sie da,
versunken im Nebel der Gedanken
gehüllt in Erinnerungen
so schmerzlich, so tief verborgen
Tief und unergründlich
lähmend die schwärze in ihr
Sie wandte den Blick empor zum Firmament
sah kalt und verspottend die Sterne funkeln
Sah jedoch nicht das, was der Mond ihr zu sagen vermochte
mit seinem warmen Schimmer Geborgenheit versprechend
Ihr Blick galt nur dem Spott,
den sie im Glanz der Sterne zu sehen vermochte
wollte nicht sehen, was Hilfe ihr bot
sich nur flüchten in den kalten Schmerz
Einsam perlte eine Träne über ihre Wange
wurde dann verschlungen vom eisigen Wind
Erstarb auf ihrer Wange
so wie jedes Gefühl von Sehnsucht
das sie empfand
jegliche Wärme, längst hinfort gerissen aus ihr
so saß sie da
und konnte trotz allem den Blick nicht von den Sternen wenden
fühlte sich fast geborgen unter ihren belächelnden blicken
geborgen in dem Gefühl der Scham, in dem Schmerz
Warum? fragte sie dann leise
Ihre Stimme wurde vom Wind hinfort getragen
die leere war die einzige Antwort - Einsamkeit
Schließlich wandte sie den Blick doch zum Mond
Und erkannte,
daß er nicht wie die Sterne
einer unter vielen war
er allein wollte ihr Gefühle zeigen, die sie verlor
ihr die wärme näher tragen mit sachtem Hauch
doch ihr Blick blieb starr
als wolle sie eine mauer errichten
Eine Mauer gegen alles
und doch einen Schutz gegen nichts
fern, beobachtend, der Welt in der sie lebt
und doch nichts findend,
an das sie sich klammern könnte
Keine Gefühle, keine wärme
Keine Erinnerung, keine Hoffnung
So saß sie da
sprang dann jedoch auf
drehte sich im Kreis und rief:
Ich bin frei!
und ließ sich vom winde tragen
Fort ... weit fort..
Necai mâs Scury... |
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