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Dunkle Flügelschläge

Nutzer: himmelswache
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Anzahl Nachrichten: 111

geschrieben am: 20.05.2002    um 19:27 Uhr   
Dunkle Flügelschläge

vertrauter schmerz
erweckt die lust nach einsamkeit.
heilende hände sind
unnötig verbrauchte kraft.
entschieden für die
schwarze macht.

dunkle flügelschläge
umfassen den körper.
leben in einer
anderen welt.

rauschende bäche
stürzen mit voller wucht
auf den abgezehrten körper.
ohne hoffnug,
vertrieben, rausgepeitscht,
nicht wilkommen.

farblose gestalten
treiben ihre düsteren spiele,
die sonne ist der größte feind.

starre augen
geschützt von händen
halten das tageslicht fern.

blutiges fleisch ist der größte genuss,
gemüse und obst sind verbannt.
rauhe gemüter ziehen
einander immer tiefer.

gesungen wird
die hymne des todes.
die frage nach etwas
anderem ist der grund
der verbannung.

frauen werden zu zotteligen
geistern.
vereinigung der leiber
eine todesstrafe.

kein lachen ist
zu hören,
in diesen finstren
mauern.

ein kreischen: ständig.
ein leben ohne licht,
hoffnung,
familie und unterschiede.

jeder tag ist genauso,
wie der vorherige auch:
still, unheimlich, düster.

alles natürliche
wird verbannt,
das unmenschliche
ist immer willkommen.

ein licht flackert
in dieser burg:
der haufen von verbrannten menschenleibern.

hw
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"Autor"  
Nutzer: TeNNa
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Registriert seit: 25.01.2001
Anzahl Nachrichten: 264

geschrieben am: 20.05.2002    um 22:42 Uhr   
wow...einfach nur wow
mehr kann ich dazu im moment auch net sagen

-thereŽs no time -no time -to
think about
it-

-tenna-
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"Autor"  
Nutzer: himmelswache
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Registriert seit: 14.04.2002
Anzahl Nachrichten: 111

geschrieben am: 21.05.2002    um 10:31 Uhr   
danke tenna, hat noch nie jemand über mein gedicht gesagt...viele finden sie zu düster und zu dunkel...
befass mich zur zeit aber ein bisschen mit dem thema, deswegen schreib ich nicht sehr fröhliche sachen...

hw
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
Status: Profiuser
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Registriert seit: 27.09.2004
Anzahl Nachrichten: 616

geschrieben am: 21.05.2002    um 15:41 Uhr   

unsere wege führen uns in licht und schatten, vom dunklen
ins helle und auch entlang jenen grats zwischen beidem,
schmerzen erfahren wir alle, und doch denken so viele,
daß niemand sie verstehen kann, niemand nachvollziehen
kann.

wir wandern wie im schlaf durch die welt, und vielleicht
- vielleicht -
gelingt es jemandem, zu erwachen und zu handeln...
ganz sicher kann es aber nur jemandem gelingen, der
sowohl in licht als auch in schatten zuhause ist.

(was bedeutet, mit beidem zurechtzukommen.)

ebene pfade, wohin auch immer,
engelsfall.


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