| "Autor" |
Eifersucht |
|
|
|
geschrieben am: 07.11.2005 um 11:51 Uhr
|
|
Die Eifersucht ist eine Ratte,
sie nährt sich fett von unsren Herzen.
Sie frisst und schmatzt, die nimmersatte,
ergötzt grinsend sich an unsren Schmerzen.
Wärmt mit rotem Herzblut sich,
wir werden blass und kalt.
Das Biest, es ist so anhänglich!
Und springt meist aus dem Hinterhalt.
RasPutina
07.11.2005 Geändert am 07.11.2005 um 11:59 Uhr von RasPutina |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.11.2005 um 19:16 Uhr
|
|
| Da hast du dieses "nagende" Gefühl wirklich sehr gut beschrieben. |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.11.2005 um 19:26 Uhr
|
|
danke :)
manchmal wünsche ich mir schon etwas Rattengift... ;) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 28.11.2005 um 20:51 Uhr
|
|
| Sehr schön geschrieben.. und so treffend. ja, so ein rattengift würde wirklich gut tun.. ich kenne das nur zu gut.... |
Alles, was ich will, ist alles.
Alles, was ich geb, ist alles.
denn ich seh ein ziel vor mir, alles würd ich tun dafür
einfach alles, alles trau ich mir zu -
denn alles und noch mehr bist du
alles, was ich brauch, ist alles
alles geb ich auf, für alles
alles hat auf einmal sinn,
denn alles führt mich zu dir hin
einfach alles, einfach alles trau ich mir zu
denn alles auf der welt
bist du. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 28.11.2005 um 21:36 Uhr
|
|
| das rattengift ist doch gerade dieses gefühl .. *g |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 29.11.2005 um 21:31 Uhr
|
|
| Nein, das Gefühl ist die nagende Ratte. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 29.11.2005 um 23:45 Uhr
|
|
Wie jede andere Emotion kann auch die Eifersucht nützlich sein - kurzfristig zumindest.
Ist etwas völlig aussichtslos, sollten wir jedoch irgendwann davon Abstand gewinnen, wieder zu klaren Gedanken kommen und nach vorne schauen.
Wenn wir nach bestem Wissen und Gewissen handeln, und Dinge dennoch nicht nach unseren Wünschen verlaufen, dann hat es das Schicksal vielleicht so bestimmt.
Wir sind nicht an allem schuld, was passiert. Mit unserer Eifersucht bestrafen wir uns selbst. Wir bestrafen uns, obwohl wir so viel Strafe überhaupt nicht verdient haben.
Das Gefühl nagt, es tut weh, es zersetzt uns. Es ist mit dem Bild einer Ratte gut umschrieben.
Es liegt aber an uns, diese Ratte zu vertreiben. Warum soll uns etwas quälen, das wir überhaupt nicht zu verantworten haben?
Und falls doch, haben wir längst genug Buße getan, indem wir darunter gelitten haben.
Wir leben noch! Freuen wir uns doch einmal darüber!
Die blöde Ratte braucht uns gar nicht zu interessieren.
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.12.2005 um 09:43 Uhr
|
|
| Leider ist es nicht ganz so einfach... |
|
|
|
|
|
|
Top
|