| "Autor" |
Opfer tragen Schwarz |
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geschrieben am: 03.10.2005 um 20:10 Uhr
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Schattenhafte Sehnsucht glänzt im Tal der Diamanten
wie Tau, der Sternen Tränen, trocknet sie auf meinen Wangen
Ich wandle umher, geschwärzt mein Gesicht.
Sieh meinen Fingerzeig: Berühr mich nicht.
Der Fluch er lastet schwer auf mir.
Bannt mich an die Schlucht zu meinem Herzen hin.
In dessen Mitte klafft die unheilvolle Leere, die ich nicht befähigt bin zu schließen.
Der Sog, er zerrt an meinen Kleidern und jene Kälte zehrt von mir.
Gefressen werde ich bei lebendigen Leibe.
Es schmerzt dein Antlitz und jeder Gedanke zu dir.
Zurück will ich treiben in den Schoß meines Schöpfers.
Dein Blick legt mich in Ketten. Ich bin dein Opfer.
Gelähmt und erschlagen, erdrückt von der Begierde dich zu besitzen.
Ich verzweifle an meinem Verstand.
Losgelöst verlier ich mich im Wind.
Sandkornfein rieselt der gebrochener Stolz durch meine Finger.
Die Scherben zerschneiden mir das Fleisch und schwarzes Blut kündet von meinem Ende.
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