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Der Märchenprinz |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 23:41 Uhr
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Der Märchenprinz
Ritt er da nicht eben?
Auf seinem stolzen Schimmel
mit goldfließenden Haar
und einem Antlitz
aus Milch und Blut
Ritt er da nicht eben,
verwegen und kühn, ungebändigt
seine schwarzen Locken unter
sprühenden Augen der Ziegenbart
unter dem flatternden Hemd die schweißglänzende
blanke Brust
Ritt er da nicht eben?
Den schimmernden Rappen,kraftvoll bändigende das spiel seiner Muskeln und die behaarte Brust unter dem
schneeweißen Hemd
Ritt er da nicht eben?
Der Saum meines weißen Kleides sammelt den Tau der meine Füße netzt
Gänseblümchen in meiner weisen Hand Sonnenstrahlen in meinem güldenen Haar Morgentau
in meinem jungfräulich Antlitz, stehe ich auf grüner Au und warte.
Ritt er da nicht eben?
Der lahme Gaul stolpert und der Rotgelockte fällt mir ungeschickt vor die Füße.
Dann hätte ich auch Jeans anziehen können.
Joa der Märchenratz |
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