Auf den Beitrag: (ID: 33004) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 309 Mal).
"Autor"

dunkles wasser

Nutzer: Arrasdin
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geschrieben am: 04.02.2002    um 00:30 Uhr   
ein plätschern durchbricht das schweigen der nacht
klares wasser fließt leise
seufzende wellen nur singen die weise
vom mond, der behütend hält wacht.

im wasser blitzt kühles himmelslicht,
berichtet von ferner wärme;
es ist das licht der verstummten sterne,
das salziges wasser zerbricht.

ertrunken treibt das gut der gedanken,
sie machen das wasser so schwer;
und gleichen doch treibenden rosen im wasser,
die blühen, doch leben nicht mehr.

geboren aus dunklem, verborgenen quell
rinnt die letzte träne die wange herab;
ersterbend wispert sie leis in mein ohr
"nun komm, folge mir mit ins grab"


Arrasdin
Geändert am 04.02.2002 um 00:31 Uhr von Arrasdin
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 05.02.2002    um 01:09 Uhr   
das ist Poesie, wie ich sie mir vorstelle .. einfach schön und traurig zugleich :-)
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"Autor"  
Nutzer: yaris
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Anzahl Nachrichten: 265

geschrieben am: 05.02.2002    um 10:32 Uhr   
kann fratzi da nur zustimmen, findet dieses Gedicht nämlich wundervoll und traurig zugleich, doch irgendwie auch leicht mysteriös angehaucht.....

Bitte weiter so...

yaris
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