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Frust, Streß oder einfach: Deutsche Telekom AG

Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 27.07.2001    um 21:20 Uhr   
Hallöchen,

heute war vielleicht ein Tag auf der Arbeit ... so richtig entmutigend.

Als ich heute gegen 6 Uhr zur Arbeit auftauchte gab mir der Kollege von der Nachtschicht erstmal 5 Störungen die wir bei der DTAG laufen haben in die Hand (wohl bemerkt: 5 von was weiß ich nicht wieviel hunderte!).

Zu dreien meinte er das die DTAG den Kunden nicht angetroffen hatte. Na wie auch?? Nachts um 3 bei einer Firma klingeln und erwarten das jemand da ist? Wofür schreiben wir eigentlich drauf das sie auf der anderen Seite der Leitung anfangen sollen den Fehler zu suchen?? Nu gut, eben schnell Reklamation draufgeschrieben ud erneut durchs Fax.

Dann sagte er zu den 2 verbleibenden das diese sehr wichtig seien.
Der erste Kunde sollte bereits am Vortag um 16:00 Uhr von der DTAG geaut worden sein und schon längst in Betrieb sein.
Um 16:00 Uhr war nix fertig. Sogenannte Carrier Express Störung ins Fax und ab dafür (CarrierExpress = 6 Stunden Zeit für die DTAG) ... dan meldete sich ein DTAG-Techniker das der Kunde ihn rausgeschmissen hat. Nanu?¿
Die Kollegen von der Spätschicht gestern erfuhran das der DTAG-Techniker nur am schimpfen über unsere Firma sei ... auf bitte der doch sehr genervten Empfangsdame das der Techniker doch bitte etwas ruhiger sein möge da sie ja schließlich Patienten haben die krank seien, wurde der DTAG-Techniker laut und brüllte rum. Daraufhin hat ihn der Oberarzt am Kragen gepackt und wirklich rausgeschmissen.

Ich sollte nun dafür sorgen das ein vernünftiger Techniker zum Kunden fährt und seine Arbeit erledigt.


Die zweite wichtige Störung war die eines 30 x ISDN-Anschlusses einer Multimediafirma.
Dort wurden, wie ein Techniker von uns feststellte, die Sende und die Empfangsleitung direkt neben einander im Kabel geführt, obwohl vorgeschrieben ist das mindesten 8 Leitungen dazwischen liegen müssen.
Die Kollegen der Spätschicht schickten nach Rücksprache mit dem Kunden, er sei bis 01:00 in der Firma, um 19:12 die Störung an die DTAG. Auf dieser war zu lesen das der Leitungsweg geändert werde muss.
Nachts um halb 2 rief der Kunde an und fragte ob noch jemand komme. Die Nachtschicht fragte bei der Koordinierungsstelle für Störungen nach, nein es komme niemand, leider nicht heute Nacht.
Der Kunde sagte das sei auch besser so, er könne eh kein Trinkgeld geben da er grade eben ausgeraubt worden sei als er die Tür öffnete und den vermeintlichen Techniker reinlassen wollte.

..... Fortsetung

Geändert am 27.07.2001 um 21:41 Uhr von LORDICON
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 27.07.2001    um 21:36 Uhr   
Als mir der Kollege das mitteilte viel ich aus allen Wolken ...
Wäre der DTAG-Techniker wie von uns vorgeschlagen zu erst zum Kunden gefahren und hätte mit normalen Arbeitstempo die Leitung entstört, so wäre der Mann nie ausgeraubt worden!

An mir lag es nun der DTAG richtig Feuer unterm *Hintern* zu machen.
Wobei ich direkt die Sachbearbeiter überging und mich mit dem Abteilungsleiter verbinden ließ.
Ich erklährte ihm alles und wollte eine schriftliche Stellungnahme sowie die sofortige bevorzugte bearbeitung dieser beiden "Extrem"-Stöungen.
Er meinte er müsse sich erst informieren und ruft mich zurück.
Nach einer Stunde des wartens und anderer Störungen bearbeiten reichte es mirund rief erneut an.
Man teilte mir mit das niemand irgendwas von meinem Anliegen wüßte und der Abteilungsleiter heute früh nur kurz da war um den Urlaub anzutreten.
*Arghhhhh* ... dann fragte ich nach einem Stellvertrete .... Nein, hieß es, der sei noch nicht da.
Dann verlangte ich den Teamleiter der Entstörungsstelle Hamburg.
Da wurden einige im Hintergrund ganz wuselig ... man meinte das er in einer Besprechung sei ... er würde mich aber in ca. 10 Min. anrufen ...
Nach 30 Minuten rief ich ihn dann an und fragte was denn los sei.
Er wußte von nix!
Genervt und wütend legte ich ihm ans Herz doch den Job zu wechseln. Und er solle seine inkompetenten Mitarbeiter gleich mitnehmen und mir ein Team besorgen das nicht da sitzt und teuer bezahlt in der Nase bohrt und weiss wie lange 6 Stunden sind.
Jappsend nach Luft ringend und die passenden Worte suchend meinte er das e doch mal meinen Chef sprechen wollte.
Ich habe ihn direkt mit meinem schon 3 Stunden zuvor aufgeklärten und per Trouble-Ticketsystem bestens informierten Chef verbunden.

10 Minuten später kam mein Chef rein und rügte meinen Tonfall. Ich hätte diese Sätze doch nicht brüllen sollen. wohlbemerkt, er rügte nicht den Inhalt ;).

Tja ... und als ich um 14:00 Uhr Feierabend hatte waren beide wichtigen Störungen immer noch in Arbeit.


Ich wünsche niemanden mit solchen "Vollidioten" arbeiten zu müssen. Den einfachen Kunden können die achso doll ausgebildeten Stümper der Telekom übers Ohr hauen, aber wenn man mal klar definierte Forderungn mit Hand und Fuss stellt legen sie sich ie ein Maikäfer auf den Rücken und strampeln mit Armen und Beinen.


Montag gehts erneut los :-(,

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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 27.07.2001    um 21:41 Uhr   
/:-))/

...mal im Ernst: Ist das wirklich so?
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 27.07.2001    um 21:43 Uhr   
ja prof ... das ist harter Arbeitsalltag dort oben.
Nur das halt nicht jeden Tag unsere Kunden überfallen werde nwenn sie uaf die DTAG warten.
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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 27.07.2001    um 21:51 Uhr   
hmmm...und bei denen wollte ich mal anfangen....
...naja, hauptsache kriegste gut bezahlt den Job, damit auch besser den Stress verknusen kannst...
Aber trotzdem, so als Story aus dem Leben gegriffen...schon echt abgefahren...*ggg*
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