| "Autor" |
Holde Schönheit, holde Nacht |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 22:14 Uhr
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Holde Schönheit, holde Nacht,
schlafos hab ich dich verbracht.
Im Schatten meine Seele fleht,
auf daß du hörest mein Gebet:
so trag mich fort
an einen weit entfernten Ort.
Auf deines Atems Schwingen
laß den Frieden mich erringen,
auf daß mein Geiste gebe Ruh.
Ich bitt Dich, hör mir zu:
Kann weder Glück noch Liebe finden,
meine Augen mehr und mehr erblinden,
sich verschließen vor dem Sonnenlicht.
Bevor es mir das Herze bricht,
muß fliehen ich,
muß retten mich.
Der ein'zge Ort, der mir noch helfen kann,
der einz'ge, dem ich zugetan,
liegt weit dort oben.
Und eh ich mich gen Himmel erhoben,
das Blut aus meinen Adern fließt,
die Sünden auf der Erd' vergießt.
Ich bin bereit,
nun kommt die Zeit,
da alles was vom Bösen ward besessen,
verziehen ist, vergeben und vergessen.
Ein letzter Aufschrei, nie mehr Leid.
'S gibt ein Leben nach Einsamkeit.
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