| "Autor" |
weine nicht mein stern |
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geschrieben am: 15.02.2002 um 22:08 Uhr
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Dein Vater ist Licht, das den Tag bewacht;
Du bist in der Dämmrung geboren.
Deine Mutter ist die finstere Nacht,
Sie trägt dich, doch bist du verloren.
Und Nacht für Nacht wanderst Du ohne Ziel,
Dein leichenhaft kühles Licht
Erzählt von deiner schmerzenden Einsamkeit,
Ein Licht, das nicht deines ist.
Seit langer Zeit ists dein einzger Begleiter;
Weine nicht, blutender Stern;
Irdische Blicke der Einsamkeit,
Sind dir nah - aber unendlich fern.
Und tröstend schreitet die Nacht hinfort,
Doch du wanderst im Schmerze in ihr;
So weine doch nicht, mein sterbender Stern,
Denn wenn Du stirbst, dann geh ich mit dir.
Hörst du, horch, der Tag schleicht heran;
Bitte lass mich nie wieder allein.
Im Leichenlicht funkelt noch meine letzte Träne,
und wenn sie vergeht werden wir -
gemeinsam verloschen sein.
Arrasdin
15/02/02 Geändert am 15.02.2002 um 22:13 Uhr von Arrasdin Geändert am 15.02.2002 um 22:20 Uhr von Arrasdin Geändert am 16.02.2002 um 09:55 Uhr von Arrasdin Geändert am 16.02.2002 um 09:56 Uhr von Arrasdin |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2002 um 16:44 Uhr
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lächelt verlegen
danke
Arrasdin |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2002 um 17:27 Uhr
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nachts kommen die gedanken wieder
führn dann meine weiße feder
mit der tinte, rot wie blut
erzählen von schmerz und fremder wut.
auf dem mondpapier so bleich
formen buchstaben sich weich,
federweich und durch ihr tun
wünschen sie den wunden ruh
blutverschmierte blutgedanken
lassen zeil`um zeile wanken
und am end ist nur geblieben
was der nachtschmerz aufgeschrieben.
Arrasdin |
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