| "Autor" |
Ode an die Nacht |
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geschrieben am: 16.02.2002 um 21:38 Uhr
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Weißer Dunst liegt auf den Straßen,
ein sanfter Kuss der kalten Nacht.
Hier möcht ich auf ewig schlafen,
geb mich hin der düstren Macht.
Der Tag mit seinen Sonnenstrahlen,
und der gestellten Fröhlichkeit,
bereitet mir schon Todesqualen,
ihr in eurer Glückstrunkenheit.
Das Gesicht versteckt in dunklen Schwingen,
nur meine Augen schauen kalt hervor,
leis will ich vomTode singen,
schreite schnell zum schwarzen Tor.
Und der Regen fällt hernieder,
gibt mir Kraft und hält mich wach,
Wann nur wann seh ich dich wieder,
und mich stellen unter dein Dach.
Spüre sanft der Trauer schmerz,
wenn die Sonne aufgegangen,
sehnt sich doch nach dir mein Herz,
wo süß der Mond am Himmel gehangen. |
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