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"Autor"

Der Tod

Nutzer: EvilPoet
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geschrieben am: 17.02.2002    um 00:17 Uhr   
Der Tod

Das Leben geht seinen Weg
Du musst ihn ebenso bestreiten, gewollt oder nicht
Wir treffen uns, in ferner Zukunft, aber gewiss
Auf getrennten Wegen werden wir gehen
Begleitet wirst du von meinem Segen
Obgleich er dir nichts beudetet
Es ist mein Gefühl, das mich verleitet
Diese Zeilen an dich zu richten

Das Blut quillt aus meinen Adern, es pulsiert
Der Herzschlag lässt nach, was bist du?

Erzähle mir keine Geschichten
Schau in Dich, deine Seele
Offenbare sie mir, belüge mich nicht, ebensowenig Dich
Schau tief in dich hinein, was siehst du dort?
schatten, Angst und Furcht
Das fühle ich auch, aber was ist das andere, das Ungewisse ?
Mit den Augen seh ich dich gehen, verschwommen durch Tränen
Die Haut reiß ich mir auf, man sieht meine Sehnen

Das Blut quillt aus meinen Adern, es pulsiert
Der Herzschlag lässt nach, was bist du?

Du verlässt mich, meine Seele geht mit dir
Du bist fort von mir, was bleibt mir übrig?
Der Tod, der bist Du
Warum hast du mich geholt? Hast du sonst niemanden gefunden?
Blutig suchst du dir deine Opfer aus, gehst von Herz zu Herz
Alles was du kennst ist der Schmerz, zufügen kannst du ihn
Doch verkraften wirst du ihn nie, nicht mehr solange du deine Existenz hier festkrallst

Das Blut quillt aus meinen Adern, es pulsiert
Der Herzschlag lässt nach, was bist du?

Mit dem Hass in dir blickst du auf die Menschheit herab
Bin ich der einzige der dich erwartet?
Wer sieht sich sonst, so wie ich dich sehe, in voller Pracht?
Wer verspürt deine Gegenwart, deine Macht?

Der Tag ist erwacht, die Sonne strahlt
Schwarze Wolken ziehen vorbei, dein Gewand
Dein Blick verlogt mich am samten Tage, dein Atem spür ich auf der Haut
Jede Zelle meiner kranken Haut stirbt ab, du nimmst sie mir
Ja, siehst du dich selbst nicht, erkennst du dich nicht?
Du berühst, du verletzt
Du Liebst, du tötest
Was die Menschen alles fürchten, bist du in Gestalt
Der Abschaum, der Hass, die Angst, die Furcht
Du bist der Tod

Das Blut quillt aus meinen Adern, es pulsiert
Der Herzschlag lässt nach, was bist du?
Ich erwarte dich, ich sehne mich nach dir
Nimm mich mit, in dein Reich
Dein Diener will ich sein, dir überall hin folgen
Denn ich liebe Dich, wie du bist, doch nahmst du mir meine Seele
Du hast mir das Leben genommen, als du gegangen bist
Der Tod, das bist du, egal wohin du gehst, du führst ihn mit dir....
....

*seufz*.... ist schon irgendwie komisch.. immer wenn ich meine gedichte selbst les... wundere ich mich selbst... das soetwas von mir stammen kann...

adieu
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Nutzer: Soifa
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geschrieben am: 17.02.2002    um 00:35 Uhr   
der tod schlich leise um mich rum,
und machte angst und bange,
er wollt mich holn,
er liebte mich.
doch lichte engelstimmen sangen,
und hauchten des lebens willen mir ein,
ich brauch den tod zum halt nicht mehr,
mein leben ist sinnlich.......

mehr fällt mir nich ein:)

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Nutzer: EvilPoet
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geschrieben am: 17.02.2002    um 00:36 Uhr   
hm... schöne worte... viel verbergend... *lächelt*
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Nutzer: luxuria
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geschrieben am: 17.02.2002    um 04:28 Uhr   
Das war wirklich sehr schön.

Ich versuche auch einmal etwas.



Schatten schwirren
Stimmen girren
Leiber erdrücken
Hunderte Kehlen rauben die Luft -
Stiefel stampfen
Muskeln verkrampfen
Münder speien
Schreien heraus den Hass und die Furcht -

Das Beben, das Zittern
Das Flirren und Flattern
Das Rennen und Hasten
Das elende Kämpfen um mich herum -
Gehetzt und geprügelt
Ergriffen, zerrissen
Zermalmt und verschlungen
Hinuntergewürgt in den finstersten Schlund -

Gebadet in Galle
In Fäulnis und Säure
Siedend ertrunken
Und doch ohne Ruhe erbrochen erneut -
Mit schwelenden Wunden
Entblößt vor der Sonne
Dem höllischen Feuer
Wind' ich mich wund in dem Wimmeln der Welt

Wo ist mein Frieden? Wo find' ich Ruhe?
Mein Engel, Messias, Geliebter und Bruder -

Dein Arm ist fest.
Dein Blick ist Gesetz.
Dein Kuss ist still.
Deine Nähe, was ich will.
Schenk' mir Frieden.
Nimm mein Herz.
Erfülle mich ganz.
Und nimm mich auf.

Endlich Ruhe.
Kaltes Grab -
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Nutzer: EvilPoet
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geschrieben am: 17.02.2002    um 14:00 Uhr   
luxuria...

ich muss ein lob an dich sprechen... es ist schön geworden.... *lächelt*
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"Autor"  
Nutzer: Soifa
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geschrieben am: 17.02.2002    um 14:02 Uhr   
öhm luxuria..dit haste dir aber nich allet so ausjedacht nachdem de evils gedicht gelesen hast oda?
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"Autor"  
Nutzer: luxuria
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geschrieben am: 17.02.2002    um 18:59 Uhr   
Danke, EvilPoet. Du wirst mein Vorbild bleiben.

Soifa, ich habe ziemlich lange gebraucht. Und nach dem Lesen ging es mir wie EvilPoet. Stammt das wirklich von mir? Mit wacheren Augen gelesen als gestern Nacht ist es grauenhaft.
Geändert am 17.02.2002 um 19:01 Uhr von luxuria
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"Autor"  
Nutzer: EvilPoet
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geschrieben am: 17.02.2002    um 19:02 Uhr   
... nimm nicht mich als vorbild.. das rate ich dir von meinem restlichen herzen ab...
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