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Ein Suchender

Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 18.02.2002    um 18:13 Uhr   



Finsternis wie Rouge auf seinen Wangen.
Er lachte heiter, wo die Schwerter sangen.
Dann streifte er die feinen Handschuhe ab
und warf sie zum Abschied mit in das Grab.

Er ruhte so sanft und in süßlichem Traum.
Das menschliche Sein, er bemerkte es kaum.
Wo tausend in flammendem Feuer vergingen,
da ließ er zum Jagen die Hunde sich bringen,

und er streckte sich leicht und sehr elegant,
wenn wieder ein Jahr in der Beute sind fand.
Sein Sinnen blieb heiter und ewiglich mild
nur manchmal klopfte das Herz in ihm wild.

Als dann in seinen Armen die Zeit zerfiel
da endlich dauerte ihn sein seltsames Spiel,
verloren schien ihm der Grund seines Seins,
denn der Zeiten Rätsel erkannte er keins.

Er ritt wie der Wind zurück zu dem Grabe
riß hinab dort das Pferd noch mitten im Trabe,
doch als man ihn deckte mit Erde und Sand,
da war es, daß er die Wahrheit erst fand.



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Nutzer: spirit_de
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geschrieben am: 22.02.2002    um 00:47 Uhr   
*handgeklapper*
Geändert am 22.02.2002 um 12:22 Uhr von spirit_de
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