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Scharlachrote Narbe |
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geschrieben am: 18.02.2002 um 23:22 Uhr
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Die Küsse die ich
Auf Deiner Narbe zurückließ
Berauben mich Nacht für Nacht
Jedes sanften Traums
Ich habe schon so viel gegeben
Meine fast blinden Augen
Suchen in der Dunkelheit nach Dir
Umarme mich, löse mich auf
Bis in die Fingerspitzen hinein
Bis in alle Ewigkeit
Wie ein unendliches Ritual
Das mich den Schmerz des Jetzt entreißt.
Umarme mich, laß uns fallen
Wo wir landen ist egal
Raub meinen Lippen das Verlangen
Deinen Namen zu schreien
Erlöse meinen Körper von seiner Einsamkeit
Umarme mich, raub mir den Atem
Bis meine Augen nicht mehr sehen
Kein Entkommen, keineTränen
Bis an die Grenzen gehen
Wir brauchen dieses Gift, das uns endlich schlafen lässt.
(Zetsuai)
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