| "Autor" |
Heilendes Funkeln |
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geschrieben am: 19.02.2002 um 09:36 Uhr
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Weites Schimmern, stilles Funkeln
Wenn auch kein andrer Lichterschein.
Doch ihr Versprechen aus dem Dunkeln,
Dass ewig treu sie wollen sein.
Das rührt, bewegt, das bringt mir nah
Was gedacht doch war als letztes Ziel.
Nur einmal wollt ich wunderbar,
Einmal nur sein, für sie so viel.
Der Poeten Tränen deinen gleicht
Scheinen so weit, noch unerreicht.
Doch irrst du und siehst
Wenn du die Augen schließt,
Dass jede einzeln sich ergießt
Und still
Erst eine
Dann immer mehr
Und schließlich ihr ganzen Heer
Dich umhüllt und dich befreit
Von Schmerzen der Vergangenheit!
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Wieder schweifen die Gedanken weit... sehr weit... Man hat Mühe sie wieder zurück zu holen aus den fremden Welten. Teile werden immer in der Vergangenheit bleiben, sie fest umschließen, nie wieder loslassen; denn sonst wären sie ja verloren. Andere Teile verlieren sich in der Zukunft, finden dort allerdings keinen Halt. Zum Einen, weil die Zukunft selten lange Zukunft bleibt, zum anderen, weil sich unsere Erwartungen und Aussichten so schnell ändern. Und was im letzten Moment noch als Hoffnung existieren durfte, wird nun von der bitteren Wirklichkeit eingeholt, an deren unerbittlichen Klippen geschlagen und ... zerbricht.
Manchmal werden sie aber auch nur eingeholt, um sich zu bewahrheiten... bleibt die Frage warum das der weniger häufige Fall ist.
Und dann noch das: die Vergangenheit... da hat man dann was schönes erlebt und wenn man sich daran zurück erinnern will, dann tut es weh, weil es vorbei ist. Dieser melancholische Touch ist immer dabei... und der tut einfach weh.... aber würde man denn deshalb darauf verzichten wollen?
~Bastian
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