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Leben...oder waaaaaas

Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 20.02.2002    um 17:21 Uhr   


bin einer von vielen
komm öfters aus dem tritt
lernte früh zu schielen
verfehl manchmal den schritt
meine worte sind wie eine alte leier
geh den meisten gleich auf die eier
mein spiegel wird blind wenn ich vor ihm steh
egal wie ich mich vor ihm dreh
im winter wenn ich ins freie geh
dann wird sogar grau der schnee
bin ein bettler und bekomm die krümel nur
bin biofan weil muss schlafen in der natur
hab kein bett und hab kein hemd
und wenn mein herz mal für eine brennt
dann brennnt das feuer eh nur kalt
da wird ich beim warten auf antwort uralt
kein mensch mich kennt
wer mich sieht der von mir rennt
nur selten wenn ein stern vom himmel fällt
dann ist sie manchmal kurz erhellt
meine kleine offene welt
in der ich nun steh unterm weiten himmelszelt
sekunden nur
aber sekunden freude pur
doch dann bin ich wieder in der alten spur
ein einsamer bettler in freier natur
no schatz no schmatz
auf de grill liegt ne katz
na wenigstens die da hats
heut nacht ne warme platz


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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 20.02.2002    um 17:52 Uhr   


frauen
die einem den verstand klauen
frauen
die einem die zukunft verbauen
frauen
die missbrauchen das vertrauen
frauen
die man immer kann kaufen
frauen
die ohne geld in die ferne sausen
frauen
die gleich zum nächsten laufen
frauen
die mitbesen durch die lüfte brausen

gehen
ohne auf der stelle treten
versuchen über den horizont zu sehen
aber wie immer doch sich nur im kreise drehen

allein
verlassen
die erinnerung ist tod
kein
erfassen
von linderung in der not


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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 20.02.2002    um 19:38 Uhr   



Sieh da, zwei Enten jung und schön,
Die wollen an den Teich hingehn.
Zum Teiche gehn sie munter
Und tauchen die Köpfe unter.
Die eine in der Goschen
Trägt einen grünen Froschen.
Sie denkt allein ihn zu verschlingen,
Das soll ihr aber nicht gelingen.
Die Ente und der Enterich,
Die ziehn den Frosch ganz fürchterlich.
Sie ziehn ihn in die Quere,
Das tut ihm weh gar sehre.
Der Frosch kämpft wie ein Mann. -
Ob das ihm wohl was helfen kann?
Schon hat die eine ihn beim Kopf,
Die andre hält ihr zu den Kropf.
Die beiden Enten raufen,
Da kann der Frosch entlaufen.
Die Enten taten sich besunnen
Und suchen den Frosch im Brunnen.
Sie suchen ihn im Wasserrohr,
Der Frosch springt aber schnell hervor.
Die Enten beim Suchen mit Geschnatter
Stecken die Köpfe durch ein Gatter.
Der Frosch ist fort – doch die Enten,
Wenn die nur auch fort könnten!
dennnn die stecken nun im Gatter fest,
eigeklemmt mit dicken Köpf.
Da kommt der Koch herbei sogleich
Und lacht: "Hehe, jetzt hab' ich euch!"

So sprach der Wilhelm Busch,
Hi ihr Enten, euch noch den letzten Tusch.
aber jetzt schlagen euch die letzten Stunden
und ließ sich Grinsend die Enten gut Munden.

Die Moral von der Geschicht,
Frösche fangen – ist Heut nicht.
Drei Wochen war der Frosch so krank!
jetzt Quakt er wieder. Gott sei Dank!
Wartet wieder auf den Kuss,
was er bekommt ist nur verdruss.
Keine Nacht wird ihm versüßt,
keine die da kommt – ihn küsst.
Jammert, labert, alleine bleibt,
keine hat für ihn die Zeit.
OH Frosch du bist ein armes Schwein!
du bist und bleibst für dich allein!
Lass das Greinen und das Jamern,
verschluck deine Harmonas, kneif die Schenkel zusammen.
Nun Liebe Welt bye bye ade ade ade,
der Frosch, er nu vor Gram ins Wasser geh.
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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 22.02.2002    um 17:42 Uhr   


.............„Auf einer einsamen Insel
.........zusammen am Strand aufeinander liegen.
..............Briefmarken austauschen,
..................glücklich sein
................Sehnsucht nach mehr.
.......Zwei liebende Menschen verbinden sich.
Die Woge der Leidenschaftschlägt über ihnen zusammen.“
....................Ich wache auf
......ein Sandkorn ist in die Briefmarken gekommen,
..................und denke an Dich,
..............und deinen Mini-Staubsauger
...................Wie schön wäre es
........mit Dir auf einer einsamen Insel zu sein.
............In einer romantischen Mondnacht
............mit einer beleuchteten Leselupe
.............gemeinsam am Strand zu liegen.
................Du und ich – ganz allein.
..........nur die Briefmarken schauen uns zu.

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Nutzer: Mausionline
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geschrieben am: 22.02.2002    um 18:08 Uhr   
hey,was denkst du über uns Frauen?!
Davon ganz abgesehn find ich deine >Gedichte< ganz lustigj!
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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 22.02.2002    um 22:56 Uhr   
was ist mausoleum?:-))wo steht was von antifrauenpostings hier? ts ts bin doch der liebste zu den tussis;-)
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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 22.02.2002    um 23:12 Uhr   

Mein Feierabendbier

Nach eines Tages langer Qual, entschliess ich mich, nach langer Wahl,
ein Gasthaus aufzusuchen nun, um mich beim Weissbier auszuruhn.
So tret ich ein ins goldne Schwert, wo ich schon immer eingekehrt.
An einen Tisch setz ich mich hin und hoffe, dass man mich bedien.
Am Tisch bei mir sitzt eine Dame, Ich kenn sie, Fischer ist ihr Name.
Sie plappert, redet ohne Halt, selbst wenn sie isst, ihr Mundwerk schallt.
Mein Bier steht in der Zwischenzeit schön frisch vor mir und trinkbereit.
Und weiter schnattert diese Frau. in meinem Magen wird's schon flau.
Herr Ott der gegenüber sitzt, nimmt auch sein Mahl ein und er schwitzt,
weil seine Bohnen nicht so wollen, wie physikalisch sie es sollen.
Die Gabel angesetzt und Stoss. sie springen fort. Was ist das bloss?
Die Dinger wollen einfach nicht. die Wut kommt; rot wird sein Gesicht.
Die Fischer sprudelt munter weiter. sie findet Ott's Probleme heiter.
Der Mann hat sich nicht mehr im Zaum. vor seinem Mund bildet sich Schaum.
Sein Zorn wächst unermesslich weit, weil sich die Plappertante freut.
Herr Ott schiesst mit der Gabel hoch und schreit erbost: "" Dich krieg ich noch.""
Die Gabel saust rasant herab; verfehlt die Bohne nur ganz knapp
und diese flitzt vom Tellerrand, hoch durch die Lüfte an die Wand.
Dort prallt sie ab, raketengleich, weil sie recht gross und nicht zu weich,
in weitem, hohem Bogen und ............ in Madame Fischer's offnen Schlund.
Blitzartig ist ihr Mundwerk stumm. sie keucht und japst und biegt sich krumm.
Ihr Kopf, erst rot, wird nun schon blau. ich hab erbarmen mit der Frau.
Und kräftig klopf ich ihr den Rücken, um ihr die Bohne zu entrücken,
vom Schlunde, wo sie eingeklemmt und Fischer's Atmung drastisch hemmt.
Und siehe da, nach langem Schütteln, nach heftig klopfen und auch rütteln,
entfleucht die Bohne aus dem Schlund und schiesst heraus aus ihrem Mund.
Sie springt dabei ins Antlitz mir. von dort aus gradewegs ins Bier.
Total geschockt sieht unser Ott, mit offnem Mund, vor sich nur Schrott.
Sein Teller hat's nicht überlebt. an seinem Kopf die Mahlzeit klebt.
Am Lampenschirm hängt Speck herunter. indes wird Fischer wieder munter.
Die Scherben werden aufgelesen. bald ist's, als wäre nichts gewesen.
Nur ich, ich überlege mir:
""Bestell ich nun nochmal ein Bier?"""
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Nutzer: NoKissNoPrinz
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geschrieben am: 23.02.2002    um 15:10 Uhr   
Danke *rot wird* ;-) ich (mich) euch auch :-)) gib dem Harri ne knutscher von mir.

Mensch, neee das kann nich sei, de Mümmelmann ist putti? mannoo – hab doch extra ne neue Paar Schuhs für die zwei gekauft..*rot wie die Sünde* dass jeda eenen hatts für die Mümmelorgies.


Friede mit ihm und ich hoff er sitzt nu da oben auf Wolke 17 und ist Nachbar von Al Bundy, da können die Zwei dann Fachsimpeln mitnanders.;-)
in tiefer Trauer, die Schuhs nu schwarz anmahl
Trauerkiss
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geschrieben am: 23.02.2002    um 15:12 Uhr   


Liebe Mama, lieber Papa,

ich hoffe, daß Ihr bequem sitzt. Wenn Ihr noch nicht sitzen solltet, tut dies jetzt, glaubt mir, es ist besser so. Leider habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen, und es tut mir auch schrecklich leid. Es ist aber so viel passiert in der letzten Zeit, daß ich wirklich keine Zeit hatte zum Schreiben. Nun aber, in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Krankenhauses, und nachdem die Behandlung in der Intensivstation abgeschlossen ist, ist das etwas anderes.
Unglücklicherweise tut mir die Hand noch ein wenig weh, aber das ist bei einem Sprung aus dem zweiten Stockwerk auch nicht verwunderlich. Eigentlich sind die Schmerzen ja erträglich, jedenfalls lange nicht so stark wie in dem einen Bein, daß ich zum Glück noch habe. Wahrscheinlich kann ich auch nicht an der Gerichtsverhandlung teilnehmen, in der entschieden werden soll, ob die Versicherung Recht hat und ich für die einhunderttausend Mark haften muß, die durch den Zimmerbrand entstanden sind. Mein Anwalt sagt aber, daß die Versicherung keine Chance hat zu gewinnen, denn wegen des Blutalkoholgehaltes von 3.7 Promille wird der Richter wohl auf nicht zurechnungsfähig entscheiden. Mein Freund wird mir das aber alles berichten, er wird zusammen mit dem Dolmetscher vor Gericht vertreten sein, der ihm alles ins Arabische übersetzt. Der Anwalt hofft, daß mein Freund und ich als werdende Eltern nicht ins Gefängnis müssen.
Inzwischen habe ich auch eine andere Universität gefunden, in der man nicht gleich bestraft wird, weil man ein wenig Hasch oder Heroin verkauft. Leider ist sie für mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut zu erreichen, aber in einem Jahr wird sich das wieder geregelt haben, wenn ich meinen Führerschein auf Bewährung zurückerhalte. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wieviel Ärger man hat, nur weil man ursächlich bei einer Massenkollision dabei war. Zum Beispiel zahlt die Versicherung nicht für den Totalschaden an Papas Auto. Der Porschefahrer will aber seine Klage zurückziehen, wenn Ihr ihm den neuen Wagen bezahlt.
Liebe Eltern, nun aber zum eigentlichen Grund meines Briefes. Vorher muß ich aber richtigstellen, daß ich weder im Krankenhaus noch von einem Araber schwanger bin. Auch nehme ich keine Drogen oder Alkohol, die Universität habe ich auch nicht wechseln müssen. Aber durch das Vor-Diplom bin ich gefallen... und ich wollte nur, daß Ihr das im richtigen Verhältnis seht.

Ich habe Euch beide lieb
euer NoKissNoPrinz

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