| "Autor" |
stille |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 09:48 Uhr
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Inmitten von allem entspringt
der Eine
dem Dunkel, und er ist
schön, unfaßbar,
unwirklich ist sein Glanz,
so grazil wie der Tod.
Du spürst ihn kaum,
nur seinen Ruf, der
lautlos
in Dein Herz eindringt,
Deine Seele verrät.
Er verführt Dich,
spielend,
tanzt mit Dir
zu der Musik der Stille,
dem Takt des Todes.
Der Eine ist gekommen,
um Dich zu holen,
in die Dunkelheit,
die ewige Nacht,
oder
den Tod...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.01.2003 um 11:19 Uhr
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Ich bin der schatten,
der dich bei tageslicht verfolgt...
Ich bin die sehnsucht,
die dich am abend ergreift...
Ich bin die verzweiflung,
die da ist, wenn Du zögerst...
Ich bin die einsamkeit,
die sich in dein herz einnistet...
Ich bin der hass,
der dir jegliche liebe nimmt...
Ich bin die stimme in deinem kopf,
wenn du überlegst...
Ich bin die hand,
die dich in den abgrund stößt...
Ich hab die macht über dich...
- weil ich dein schicksal bin -
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.01.2003 um 21:37 Uhr
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Erwarte nun bitte keine konstruktive Kretik von mir. Für soetwas bin ich einfach nicht geschaffen, aber ich muss sagen, dass mir beide Gedichte außerordentlich gut gefallen. Besonders das erste. Mir gefällt diese Anonymität des "Einen" und die Wortwahl finde ich sehr schön. Auch die "Musik der Stille" ist eine wunderschöne Metahper, wenn sie das denn sein soll.
Also bis dann,
Jendis. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 01:07 Uhr
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..Sprühend dunkle Zärtlichkeit
weich, rund und schwarz wie Seide
Haut und Haut, nur Du und ich -
die schönste Augenweide...
Schlieߎdie Augen, tragŽmich fort -
schweben sollŽn die Geister
und mit Stimme, Haut und Haar
bist Du mein Hexenmeister...
Verzauberst mich in alte Zeiten
streichst zart nur meine Hände
Du bist so nah, unnahbar fern
mit Anfang, ohne Ende ... ?
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