| "Autor" |
Engelsnacht |
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geschrieben am: 23.02.2002 um 16:49 Uhr
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Zart legt sich die dunkle Nacht
In die Arme der Gefilde
Hat der Tag zu lange schon
Über dich und mich gewacht
Finstre Schwingen wachen immer
Hüten unser beide Leben
Doch erwacht der Tage nimmer
Wart zuviel Schatten ihm gegeben
Flammende Kälte berührt mein Herz
Falsches Dunkel, falscher Schmerz
Sucht den Weg in deine Sinne
Lass sie ein und ich gewinne
Denn nur schwach ist er – dein Willen
Gequält von trüben, sanften Klängen
Ertönen sie auch bloß im Stillen
Entkommst du kaum noch ihren Fängen
Meine Fänge sind es, meine Schatten
Meine Träume vorm Erwachen
Mein Willen, meine Macht
Dein Tag - meine Nacht
In ewiger Liebe zu der Nacht,
die mein Leben hat zum Tage gemacht
Athya de Sol
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