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wenige worte |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 01:21 Uhr
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wenige worte
wie wenig worte tragen
ein schwankendes gerüst
kein mund vermag zu sagen
was leicht die lippe küsst
es taugen die mäander
der sätze nicht als weg
doch finden wir einander
auf stiller blicke steg
wer fasste je das wesen
in strophe und gedicht
ich möchte nur noch lesen
was deine wimper spricht
Lama |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 09:17 Uhr
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wirklich ein schönes gedicht, lama! und du hast natürlich recht:mancher blick vermag mehr zu sagen als 1000 richtige wort . aber du hast natürlich auch unrecht: ein richtiges wort zur richtigen zeit kann flügel verleihen oder die schmetterlinge im bauch ebenso aktivieren wie eine schöne berührung.
und mindi: für mein empfinden gibt es auch +schöne+ musik die ohne text perfekt ist :-)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 10:29 Uhr
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hi blue...
... in der kürze liegt die würze!
das hat mir dies wieder gezeigt!
ich zitiere:"... worte zerstören, wo sie nicht hingehören.."
aber das ist nur subjektiver eindruck - ich jedenfalls, musste mir zeit nehmen beim lesen um all das zu sehen, was zwischen den zeilen steht.
hab mich jedenfalls sehr über die farben dieses liedes gefreut!
naiven herzens, aber freundlichst
peter |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 15:18 Uhr
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Danke dass ihr euch mit meinem Gedicht beschäftigt habt.
@Mindi
Mit der Musik ist es so eine Sache bei mir. Könnte ich mit Tönen umgehen würde ich wahrscheinlich musizieren und nicht dichten. Aber ich bin unmusikalisch... ;-)
tiroxxx:
(zitat)ein richtiges wort zur richtigen zeit kann flügel verleihen oder die schmetterlinge im bauch ebenso aktivieren wie eine schöne berührung.(/zitat)
klar, wenn man denn zu Wort kommt. Mir ist bei diesem Satz diese eine Szene von Loriot in den Sinn gekommen, als der Typ die Nudel im Gesicht hatte... ;-)
@Peter
Du hast vollkommen recht. Das "Eigentliche" steht zwischen den Worten und Zeilen. :-)
Danke fürs kommentieren.
Gruß Lama
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geschrieben am: 13.01.2003 um 17:48 Uhr
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Gefällt mir auch. Ich versuch auch mal, sowas zu kommentieren.
wie wenig worte tragen
ein schwankendes gerüst
die ersten zwei zeilen klingen perfekt find ich. auch vom klang her, die drei w und dann das tra... und dann wieder sch und dann w.
t-r-agen und ge-r-üst.
kein mund vermag zu sagen
was leicht die lippe küsst
mir würde vermag es sagen besser gefallen
was leicht die lippe küsst: klingt sächlich, dabei wird das später lieblicher:
es taugen die mäander
der sätze nicht als weg
doch finden wir einander
auf stiller blicke steg
dass das ein quasidialog ist, fällt mir auf, ist nicht mein geschmack.
aber es funktioniert:
wer fasste je das wesen
in strophe und gedicht
ich möchte nur noch lesen
was deine wimper spricht
manche worte find ich sind ein wenig gewagt gewählt. aber das gedicht ist meiner meinung nach super.
wirst du noch daran schleifen? leider bin ich kein experte und so endet hiermit mein kommentar.
Punkbabe
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geschrieben am: 13.01.2003 um 19:04 Uhr
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Wunderwunderschön fließt es daher.
Ein klein wenig kitschig, aber das mag ich bei romantischen Gedichten sehr gern.
Annette
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 19:06 Uhr
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sehr lecker - vielen dank!
xxx |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 19:22 Uhr
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Zum lyrischen Analysieren fehlt mir die Ahnung... ich find's einfach nur so verdammt schön... Ich sag mal: Da werden Männeraugen feucht ;-)
Lieben Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2003 um 10:39 Uhr
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@Punkbabe
danke für Deine Beschäftigung mit meinem Gedicht!
Dafür plaudere ich noch etwas aus dem Nähkörbchen, ja?
(zitat)wie wenig worte tragen
ein schwankendes gerüst
die ersten zwei zeilen klingen perfekt find ich. auch vom klang her, die drei w und dann das tra... und dann wieder sch und dann w.
t-r-agen und ge-r-üst. (/zitat)
Ja, manchmal fügt es sich so gut, daß man die Silben fast schmecken kann - dann entsteht neben der inhaltlichen Korrespondenz der Worte auch eine klangliche.
(zitat)kein mund vermag zu sagen
was leicht die lippe küsst
mir würde vermag es sagen besser gefallen (/zitat)
es/was - dieser unschönen Dopplung wollte ich aus dem Weg gehen, auch der Verwischung zwischen es/sagen. Darum 'zu'. Das hat mehr Kontur.
(zitat)es taugen die mäander
der sätze nicht als weg
doch finden wir einander
auf stiller blicke steg
dass das ein quasidialog ist, fällt mir auf, ist nicht mein geschmack. aber es funktioniert: (/zitat)
Was ist denn ein 'Quasi'-Dialog?
In dieser Strophe verwerfe ich das Geschnörkel langer Rede zugunsten eines direkten Blickkontaktes.
Gerade schönes Wort entdeckt:
Quasispitzel Stasimodo.
;-)
(zitat)manche worte find ich sind ein wenig gewagt gewählt. aber das gedicht ist meiner meinung nach super. (/zitat)
Danke :-))
(zitat)wirst du noch daran schleifen? (/zitat)
Schleifen? Wie roh! ;-) Eine feine Feile tut's ja auch. Allerdings bin ich bei diesem Gedicht an dem Punkt, wo ich nur noch Varianten ersinnen könnte, keine Verbesserungen.
Da ich es in die Welt geschmissen habe, geht es mich im Grunde genommen auch gar nichts mehr an ...
Lieben Gruß
Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2003 um 10:47 Uhr
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ach ja...
danke an Azze, nandris + Zerknuellsdich fürs lesen und kommentieren.
Gruß Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2003 um 14:52 Uhr
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Die zwei Zeilen am Schluss finde ich am schönsten, weil die "wimper spricht". Ist aber auch insgesamt ein hübsches Gedicht.
Weika
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2003 um 17:09 Uhr
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Danke, freut mich sehr.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2003 um 18:57 Uhr
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hey lama sehr schönes gedicht hast du geschrieben ich wir alle verstehen was du meinst !!!!!!!!!!!!!!
gruß saresi |
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