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"Autor"

....törichte Gedanken...

Nutzer: Cercamon
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Registriert seit: 10.12.2001
Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 27.02.2002    um 04:48 Uhr   
Mit der einfachen Frage nach Wahrheit
stoßen wir an die Grenzen unserer Realität
durchdringen sanft die Mauern unserer Vorstellungskraft
allgemeine Regeln verlieren den letzten Schimmer von Vernunft
die eigene Dummheit kehrt sich um zu einem Sehnen nach Wirklichkeit
die eigene lang behütete Stärke wendet sich zu unserer größten Schwäche
in den tiefsten Tälern unserer Angst wird jäh die Erkenntnis geboren
jeder schritt unseres TunŽs wird überschattet von vermeintlich gemeinsamer Kontrolle
lieber den Weg verlassen und alleine sterben als zu vermodern einsam in der menge
zu suchen die Erkenntnis aller Weisheiten in endloser leere unserer Träume
niemals vergessen die Tränen und doch immer wieder neue gebären
erkennen den Zwiespalt der Einigkeit
ausbrechen aus der Vielfalt und sich stürzend in neue massen, die unüberschaubar wirr
jeder mit allen anderen und alle für sich alleine
Gedanken fassend, wie im Traume lebend, in Erinnerungen schwelgend, niemals zu spüren den eigenen Schmerz, immer für andere da zu sein, sich selber vergessen, zu zeigen die eigene schwäche, jeder für sich unendlich allein... zu finden ein Herz... sich verlieren im Taumel der Gefühle...
lächeln sanft in weiser Erinnerung... zu weinen bitter in törichtem Schmerz....


...törichte Gedanken zu törichter Stunde in törichter Umgebung der Seele mit törichter Schrift in törichter Weise geschrieben....

Cercamon
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"Autor"  
Nutzer: lucretia
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Anzahl Nachrichten: 1945

geschrieben am: 27.02.2002    um 06:08 Uhr   
(zitat)...törichte Gedanken zu törichter Stunde in törichter Umgebung der Seele mit törichter Schrift in törichter Weise geschrieben....(/zitat)

lächeltz zu cerc, nein das ist einfach nur seinen gefühlen und gedanken freien lauf lassen und so manches mal brauchen das herz und die seele einfach diesen auslauf
und töricht finde ich deine gedanken ganz und gar nicht, eher beruhigend, daß es anderen auch so geht

dich lieb und verstehend grüsst luc

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"Autor"  
Nutzer: Joa
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Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 28.02.2002    um 00:16 Uhr   
*dreht ins Forum ein.....
liest die Zeilen und denkt nach kratzt sich dabei den Wuschelkopf......und hinterlässt folgende Gedanken

Der beste Lehrmeister ist das Leben.....

"Mit der Zeit lernst du, dass eine Hand halten nicht das selbe ist wie eine Seele fesseln und dass Liebe nicht Anlehnung bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit

Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen und du beginnst deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen mit der Würde des Erwachsenen nicht maulend wie ein Kind

Und du lernst all deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennst du dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zu viel davon abbekommst.

Also bestell deinen Garten und schmücke dir die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten dass andere dir Kränze flechten.

Und bedenke dass du wirklich standhalten kannst und wirklich stark bist und du deinen eigenen Wert hast."

Nur was nützt alle Erfahrung.....wenn Sie einen vor dem Leben schützt.....nach dem Motto manche Leben so vorsichtig, dass sie wie neu sterben.....

Die Faszination des Lebens mag trotz des Bewusstseins der Vergänglichkeit
in dem Wagnis zum Du
in dem Mut zum Ich
in dem Übermut zur Freude
in dem Sinn für Humor
in der Ausgelassenheit
des Lachens
in der Kraft
Leid zu überstehen begründet sein

grinst....und denkt....an...die letzten Begegnungen im Wald




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