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"Autor"

Todesstille

Nutzer: Alcyon
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geschrieben am: 02.03.2002    um 21:43 Uhr   
Ein Stich durchfährt ihr Herz.
Ein Schmerz wie milliarden von Rosendornen,die sich langsam und ohne Rückehr,immer tiefer ins Fleisch bohren.
Die unendliche Stille des Todes,die in der Lage ist alles zu ersticken.Jedes Lachen,jedes Wort,jedes Zeugnis des Lebens,nachdem sie sich sehnt.
Ein Fall,ein tiefer Fall.
Als ob sie in ein Loch ohne Boden geworfen wurde und darauf wartet irgentwo aufzuschlagen,sodass alles ein Ende hat.
Alle Schmerzen,die das grausame Dasein jedes Menschens zieren.
Doch vergebens.
Erlösung gibt es nicht.
Nur jene Qualen zieren ihr anmutiges Selbst,dass der,dem sie ihr Herz geschenkt hatte,auf alle Ewigkeit ins Jenseits verbannt wurden ist.
Schreie erhellen die Nacht,doch nicht etwa Freudenschreie,nein,die Schreie einer verzweifelten Seele,die sich nun,da sie verloren hat,was für sie Leben bedeutet,selbst nach dem Tod sehnt.
Nach jener Emotionslosigkeit,jener Regungslosigkeit,die ihr kalte Schauer über den Rücken jagen lässt,doch die nun,da jeglicher Hoffnungsschimmer verloren zu sein scheint,die Rettung ist,nach der sie sich immer gesehnt hat.
Seelige Ruhe in der Ewigkeit.
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