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Vielleicht

Nutzer: Engelsfall
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Registriert seit: 27.09.2004
Anzahl Nachrichten: 616

geschrieben am: 03.03.2002    um 02:09 Uhr   


Eben hab ich noch gewußt,
wer und was ich bin
eben noch hab ich ihn gesehen,
den wahren - meinen - Sinn.

Jetzt blick ich verwirrt auf
erwacht aus einem Traum
und all mit jenen Schatten
streift mich der Vorhangsaum.

Das Fenster stand offen.
Es war aber doch zu...
Und wieder schließ ich es
und meine Augen zur Ruh.

Vielleicht find ich wieder,
das was ich einst war
vielleicht ist mein Träumen
in Wirklichkeit wahr.


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Nutzer: Vile
Status: Profiuser
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Registriert seit: 13.04.2001
Anzahl Nachrichten: 195

geschrieben am: 03.03.2002    um 12:33 Uhr   

Nächt'ger Schatten so ruhig uns scheint.
In Wahrheit er aber ist
Der Späher, der nicht verrät wenn man weint,
Der am Tage alles vergisst.

Voll Angst steh'n wir noch in seinem Schatten,
Wir spüren die unzähmbare Macht,
Die still uns nimmt, was wir grade noch hatten
Und tropft aus der Blüte tiefschwarzem Schaft

Hinein in das Auge, das sofort sich schließt,
In das Herz, das aus Kummer sich selber ergießt,
In die Seele, die drängt sich dem Ende nah,
In den Geist, der niemals was anderes sah.

Ein Schauer so kalt über die Haut uns kriecht,
Uns're Sinne schon schwinden, im Traume versiecht.
Und doch bleibt's der Heiler, der vergessen uns macht,
Wir morgen erwachen mit neuer Kraft
Aus dem schützenden Mantel so tiefschwarzer Nacht.

~Vile



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