| "Autor" |
Mit offenen Augen |
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geschrieben am: 09.01.2003 um 09:17 Uhr
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Mit offenen Augen bleibe ich liegen
in der ölig schwarzen Dunkelheit
die mir längst schon nicht mehr die
Dunkelheit einer vertrauten Nacht
bleiben kann denn vieles geschah.
Und offenen Auges warte ich darauf
daß das Ticken der Uhr an der Wand
mir gegenüber den Rhythmus verliert
und in den Taumel gerät in welchem
sich die Welt die meine ist bereits fing.
Mit offenen Augen sehe ich N/(n)ichts
das nicht spricht oder sprechen will
wenn stimmlose Stimmen sich heben
in stiller lauter Anklage an das Ticken
der Uhr an der Wand mir gegenüber.
Mit offenen Augen blicke ich wieder
wie jedesmal in der öligen Dunkelheit
in Sünde meiner höchst eigenen Zweifel
an allem (vorbei) durch Vergangenheit
und Zukunft in eine Gegenwart die tickt.
Und offenen Auges warte ich darauf
daß die Kreise sich schließen welche
Zeiger der taumelnden Uhr an der Wand
bezeugen wie eine ölige Prophezeiung
und darauf daß die Welt ausgetickt hat.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2003 um 10:29 Uhr
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Genau, Mindi. Und hier ist der Kontrapunkt.
Wenn dann das Ticken in dem Spott
eines hohl pfeifenden Keuchens erstirbt
dann öffne ich mich wie meine Arme
sich öffnen um all das zu entlassen
in Frieden zur Bahre was ausgedient hat.
Und wenn dann selbst der Spott stirbt
der hohl ebenso pfeifend und keuchend
wie das letzte hohle Ticken der Uhr
an der Wand die stürzend zur Bahre
geworden atme ich endlich Schweigen.
Und in dem Schweigen zerrinnt auch
die ölige schwarze Dunkelheit in
offenen Augen bleib ich nicht liegen
mit dem Spott eines lebendigen Toten
erhebe ich mich und umarme die Welt.
Und in die Welt blickend offener Augen
halt ich mit offenen Armen die Zukunft
um all das zu entlassen was spottend
gestorben ist so wie das Ticken der Uhr
wie taumelnde Zeiger der taumelnden Zeit.
In Frieden zur Bahre der rasselnde Atem
und die keuchende ölige Prophezeiung
die ausgedient hat so wie auch das Liegen
im Dunkeln nie vertraut gewesener Nacht
da es so viel zu tun gibt in offenem Herz.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 20:57 Uhr
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ich sitze seit zehn minuten hier, grübel nach und weiß verdammt noch mal nicht, was ich schreiben soll, weil jedes weitere wort ein wort zuviel wäre.
deswegen nur kurz:
das ticken der uhr, das kenne ich gut.
bzw. das kannte ich, bis ich mit einer porzellanfigur nach der uhr warf. da war es dann leise. schlafen konnt ich trotzdem nicht.
Rhia |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2003 um 09:26 Uhr
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hast du die porzellanfigur wieder zusammen geklebt?
*mit einem lächeln*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.01.2003 um 22:02 Uhr
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nein, ich habe die splitter auche rst zusammengefagt, als ich mir den rechten fuß zerschnitten habe, da ich mit traumwandlerischer sicherheit hineingestapft bin.
ich habe diese kitschige figur nie gemocht.
so wenig wie die uhr.
Rhia |
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