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Gelebte Augenblicke |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 15:23 Uhr
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Tag um Tag läuft das Leben ab! Deshalb heißt es: Lebe den Augenblick – und werde dir Bewusst, was dir der Augenblick sagen möchte. So erfährst du die Bedeutung der Sekunde, der Minute, der stunde.
Ich lebte mal bei einer kleinen Gruppe Indianer, die vielleicht zwanzig Zelte zählten. Als ich zum Burschen herangewachsen war, wenn auch noch nicht groß genug, um mit einem Gewehr umzugehn, da überfielen uns eine Horde auf dem Kriegspfad und tötete uns alle. Ich wusste jedoch nicht, dass ich getötet worden war. Ich nahm an, ich würde wie gewohnt herumlaufen, bis ich einen Haufen Leiber auf dem Boden sah und meinen darunter. Es war keiner da, der uns begraben hätte, und so lagen wir da und verwesten.
Mein Geist wurde an den Ort gebracht, wo die sonne sinkt. Dort lebte ich bei einem alten Paar. Das Land der Geister ist ein herrlicher Ort, und die Leute haben das schönste Leben. Wenn du irgendwohin gehen möchtest, dann brauchst du dich einfach nur dorthin zu wünschen, und schon bist du da. Während ich dort war, dachte ich, ich würde eigentlich ganz gerne wieder auf die Erde kommen, und so sagte der alte Mann, bei dem ich wohnte, zu mir: „Mein Sohn, hast du nicht davon gesprochen, dass du gerne wieder zurück auf die Erde wolltest?“ In Wirklichkeit hatte ich nur dran gedacht, aber er wußte,
was ich wollte. Dann wurde ich zur Erde hintuntergebracht. Ich wurde ein zweites mal aus dem schoss einer Frau geboren.
An dem Ort, wo ich aufwuchs, lehrt man mich, dass man nicht in der Gegend herum springt, trickst, noch versucht, sich der Dunkelheit zu bedienen.
Ich lebte da, bis ich an Altersschwäche starb.
Ich fühlte nicht mehr die Todesqual als beim ersten Mal.
Ich sah den Leuten zu, wie sie mich begruben. Wie ich da lag, sagte jemand zu mir: “ Komm, lass und fortgehn.“ Von jenem Ort aus fuhren wir dort hinhauf, wo der alte Mann wohnt, und ich sah ihn und sprach zu ihm von Angesicht zu Angesicht, grade so wie ich jetzt mit dir spreche.
Von dort kam ich zum drittenmal auf diese Erde, und da bin ich nun. Ich durchlebe das, was ich vorher schon kennengelernt habe.
Dein Traum
segnet die Erde,
deine Tat
verändert sie
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 17:33 Uhr
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Nur wer die Schmetterlinge singen hört,
weiss wie die Wolken schmecken.
Ich denke, Du weisst es ganz sicher.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 11:01 Uhr
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was ist das Leben?
Es ist die Spur des
Leuchtkäfers in der Nacht.
Es ist der Atem
des Büffels im Winter.
Es ist nicht mehr
als ein kleiner Schatten,
der über die Gräser huscht
und sich im Sonnenlicht
verliert.
------Spruch der Blackfoot------ |
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