| "Autor" |
Der Stille Gunst |
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geschrieben am: 09.03.2002 um 16:47 Uhr
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Die Suche, eine Ewigkeit
Und nie gefunden jene Stille.
Zu finden war ich stets bereit,
Verbissen führte mich mein Wille.
Ich schloss die Tore, Dunkelheit,
Verbannte Freude, allezeit
Und dann saß ich da ganz allein,
Mein Schluchzen soll't mein Partner sein.
Obwohl ich kein Geräusch vernahm
Die Lippen blau, die Hände lahm,
Erbebt' ich durch so mächt'ge Kraft.
Der Seele Schrei aus finst'rer Haft.
...
Und dann verstummte sie, taub geschrie'n,
Und ich alleine, weg nur, wollte flieh'n.
Doch meine Tore, so gut verschlossen,
Nur Sterbensangst kam in den Kopf geschossen.
So alleine und ohne Seele wie ich war,
War doch der Reaper immer da.
Seine Sense durchschnitt oft die Luft
Ohne Stille; der Tod mich ruft.
Stumm saß ich da, kälter wie im Grabe
Dem Tode näher als der Lebensgabe.
Doch auch hier konn't ich nicht einsam sein.
Konn't nur mir selbst mein Glück entzwei'n.
Ein Spalt,
Ein Strahl,
Ein Halt?
Eine Wahl?
Die schweren Tore knarrten laut,
Der Lärm mir fast die Sinne raubt.
Ob ich's vertrag, das helle Licht?
Glaube keinem Träumer nicht...
So halt ich's zu, das schwere Tor
Und blick zu jenem Licht empor,
Das schimmernd an der Deck' sich bricht
Und hör die Stimm', die zu mir Spricht.
Ihre Worte, in so weiser Wahl
Meine Seele, voller bittrer Qual,
Dass ich sie einlud in mein Heim,
...
..
.
Und nie mehr wollt ich einsam sein!
Die Wärme wieder zu mir drang
Wollt leben nun, ein Leben lang
Und länger wenn's sich so ergibt
Den Tode hat ich längst besiegt!
Und noch mehr Menschen traten ein,
So manche dumm und manche fein.
Doch freut' ich mich über ihr Lachen,
Entdeckte täglich neue Sachen,
Die mein Leben zu nem Leben machten.
Ohne Trauer, aber voller Liebe,
Und mit der Sonne warmen Duft;
Sicher gab es da auch Diebe,
Doch folgte ich des Lebens Ruf.
Und in meiner laut'sten Lebenszeit,
Als mein Herz vor Freude sprang,
Macht sich in mir was neues breit,
Als ich der Stille Gunst gewann.
Ruhe kommt nicht mit der Nacht
Wie's Meiste hat's stets der Tag gebracht!
~Vile
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2002 um 17:24 Uhr
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Und wieder ein meisterwerk sondergleichen..
Danke, Vile.. das du immer so schön schreibst..
das es mir immer(noch) die Tränen in die Augen treibt..
In diesem Sinne
Ocanes |
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