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Sterbender Tag, werdende Nacht

Nutzer: AthyaDeSol
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geschrieben am: 11.03.2002    um 20:06 Uhr   
Und wieder neigt der Tage
Sich dem drohnden Ende zu
Die Sonne - die altbekannte Plage
schenkt dem Tage verdiente Ruh

Ruhe die keiner je verstand
obgleich er es gewollt versuchte
-der Hoffnung darmals zu gewand-
die er alsbald dann verfluchte

Bald dann ist die Sonne gestorben
in einem Bad von blutigen Farben
und tiefer Ignoranz verborgen
verdrängt von des Nachtes Laben

Langsam erfüllen die Klänge der Nacht
sämtlich dann die kalten Lüfte
Wesen der Finsternis erwacht!
Verlaßt die Heimat der Klüfte!

Und wie sie sich der Kälte
und der Finsternis hingeben
überfallen hilfloser Gewälte
die versüßten ihr Leben

Ein Leben das sie nie hatten
und nie haben werden
begonnen im Schatten
wird es im Lichte sterben





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Geändert am 11.03.2002 um 20:21 Uhr von AthyaDeSol
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Nutzer: AthyaDeSol
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geschrieben am: 11.03.2002    um 20:38 Uhr   
Senk dein schönes Anlitz
sanft in die Arme des Horizontes
und leg dich zur stündigen Ruhe
bis du all jenen Schlaf gefunden hast
das du dich von Neuem erheben kannst
und uns mit deinem warmen Lichte
unser Leben versüßen kannst
obgleich deines jeden Tag
bis in alle Ewigkeit auf's Neue endet
und du die neue Kraft zum Leben
erst sorgvoll sammeln musst
wobei du bloß an jene denkst
die dich vermissen könnten
- Und ich muss ehrlich sagen
du bist eine der wenigen
die es wert ist den ganzen Tag lang,
den du für uns erhellst, nur für uns,
bewundert zu werden, für die ewige Wärme,
das Licht und die Ehrlichkeit
die du uns ohne Verlang auf Gegenleistung
spendest - nur du, du bist es wert



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Geändert am 11.03.2002 um 20:39 Uhr von AthyaDeSol
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Nutzer: AthyaDeSol
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geschrieben am: 12.03.2002    um 15:32 Uhr   
Die Sonne tropft auf's Kanapee
läuft auf den Teppich, wird ein See
in dem der Staub zu baden scheinen will
ein Hitzemeer
und alle Dinge um mich her
sie schweigen still

ein Hemd, ein Bett, ein Bild - kein Trost
vom Frühstück ein verbrannter Tost
und wie in Bernstein konserviert
die Fliege die im Honigglas
ertrunken war
als sie sich überfrass

was für ein Tag
was für ein Sommertag
ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag

die Luft ist stickig und verbraucht
zuviel gegrübelt und geraucht
wenn es doch nur ein wenig kühler wär
ich gäbe alles und noch mehr
für eine Stunde
Sommerregen her

was für ein Tag
was für ein Sommertag
ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag

Doch nur der Schweiss läuft über mich
verklebt und müde rekelt sich
in mir die Illusion du wärst bei mir
doch weil kein Wind die Wolken treibt
ist Tost mit Honig das was bleibt
im Hitzemeer

was für ein Tag
was für ein Sommertag
ein abgestürzter Himmel, der im Rasen lag

>Subway to Sally - Sommertag<



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