| "Autor" |
Zwei für den Kranich |
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geschrieben am: 07.04.2003 um 02:39 Uhr
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Kranichs blütenweiße Schwingen
verlorn an Bambushainen
Drei Federn rein wie Schnee
Drei Flocken voll von Schwermut
getränkt mit Abschiedswehen
fieln stumm in meine Blicke
Kranich fliegst im Gold der Sonne
zu Sommerprachts Gestaden
Dein Schweif zieht silbern über mich
spür sanftes Flügelschlagen
Bleibt mir allein der Weide Schatten
versteht mein einsam Klagen
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Der Fluß ward längst befreit vom Eise
Als ich ihn landen sah
Den Kranich dort am Ufer
so herrlich weiß
so blütengleich
wie Frühlings schönste Rosen
Ein Silberstreif vom Mond gesandt
dem Tage stolz getrotzt
Grazil schritt er die Au entlang
Fließt Königsblut im Tiere?
Schaut mich und ich gefriere
Liest du Gedanken Himmelsbote
Sprich was willst du mir sagen?
Die Augen diamantenscharf
durchdringen meine Seele
Ein Blitz
so schnell wie er gekommen
ward er auch schon entschwunden
Die Schwingen fassen Frühlingswind
und kehrten nicht zurück
Doch ließ er mir Erinnerung
Als Feder dort im Grase
Dem Haupt als Schmuck
ziert Engelsblut
seitdem der Liebsten Krone |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.04.2003 um 10:34 Uhr
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schöne Zeilen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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