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so schnell... |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 12:13 Uhr
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Ich sitze hier,
lese Beiträge vergangener Zeiten,
die, die ich selbst einst schreib,
und von neuem erwachen tränen in meinen augen,
denn so schnell ist so viel vergangen,
so unverrückbar ist so viel geblieben,
der schmerz, die einsamkeit,
noch immer zu finden wo sie schon vor jahren war,
die angst allein zu sein,
sie ist nicht mehr gewachsen,
dafür die leere umso mehr.
Höre den regen,
wie er um mich zu Boden fällt,
tränkt die Erde mit süßem Blut,
und zwar dem meinen,
das durch die wunden meines herzens sickert,
und sich wieder mit dem schmerz der welt vermischt,
auf das was war wieder sei wie es ist.
Lee_Shaolung |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 18:30 Uhr
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die Zeit Vergeht schneller und schneller
und mit jedem neuen Tag wir die Hoffnungkleiner
jemanden zurück zugewinnen den
ich nie gewonnen hatte.
der Schmertz ist bittersüß ich weiß jetzt das
es so besser für mich war.
Mein Verstand
aber warum kann mein Verstand meinem Gefühl
nicht ENDLICH sagen es soll aufhören so weh
zu tun |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 18:56 Uhr
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Mein Wunsch nach Glück,
auch wenn gefunden,
die Schmerzen der Vergangenheit bleiben,
werden wider aller Logik
stärker mit der Zeit.
Meinen Tränen um diese Schmerzen,
längst versiegt,
ich kann um dies nicht mehr weinen,
doch werden die Schmerzen größer,
die Zeit lässt sie nicht verheilen.
Meine Seele,
längst gestorben,
an dem Schmerz,
den ich erfuhr.
Meine Frage,
immer noch offen.
Meine Gefühle,
abgeflacht.
Angst und Wehmut beherrschen mein Herz.
Und ich habe das Lieben verlernt,
mein Herz kennt nur noch Schmerz!
Ich merke erst,
wie wichtig mir jemand war,
an dem Schmerz,
den mir sein Verschwinden bereitet.
©Darki |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 19:11 Uhr
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Die Schmerzen.
Ich habe geschrien, gekrampft und geweint
ich lag im Bett, nächtelang, schlaflos
aber wie ein Phönix aus der Asche.
Leben!
ich lebe ich hatte noch nie so ein starkes Gefühl
das ich lebe.
Intensiver.
der Mensch definiert sich durch Schmerzen all
die Tage habe ich vor mich hingelebt habe
getrunken, gegessen, geschlafen, gelacht, aber zu ersten,
Mal habe ich jetzt gefühlt das ich richtig lebe
ein schönes Gefühl.
Andabata |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 19:44 Uhr
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seit sie mir genommen,
die die ich meine mutter nannte,
blüht die knospe meines seins,
von tag zu tag mehr,
der schmerz nur sehr langsam vergeht,
doch mit dem was geht kommt neues,
schönes,
sonnenschein, freude,
einfache dinge, sonst nie gesehen,
jetzt so herrlich und überwältigend,
leben... schmerz... freude...
gehört es nicht irgendwie alles zusammen?
Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.03.2002 um 22:48 Uhr
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ein lächeln über mein gesicht huscht
als ich dieses alte büchlein finde
staubig, von der zeit geküsst
soviele geheimnisse, soviele tränen es in sich birgt
ich blättre, seite um seite
lese, wort für wort
und spüre das die welt sich dreht
einfach so, mich dabei nicht fragt
die worte sind die gleichen
heute noch wie damals
nur sind sie verschönert,
von zungen die lügen, wie sie es je taten
vieles ist anders, so anders
soviel ist passiert
und ich habe doch nichts davon kapiert
immernoch das kleine mädchen
mit den schwarzen haarn
die augen, immernoch voller neugier
gezeichnet von noch mehr schmerz
gealtert des lebens wegen
und die alten wunden bluten
als ich die worte aufs neue begreif
die einst nicht ich sondern meine seele schrieb
wirklich alles verpfuscht?
wirklich alles verlebt?
verpasst? ein kind zu sein?
das lachen immer im gesicht
leben ist schön
geweint wenn es keiner sah
leben ist hart
und ich schließe die augen
sehe die alten orte
höre die alten, immernoch bekannten harten worte
spüre wie der wind in meiner seele pfeifft
erkenne, das sie schon damals war zum absprung bereit
lieb ich das leben
macht es mich schwach
möchte es niemals aufgeben
ist es auch noch so hart
denn jedesmal, damals wie heute
wenn ich in der asche stand
sah ich um mich herum all die leute
denen es noch schlechter als mir ist ergangen
ist es zu egoistisch seiner selbst nachzutrauern
schließlich brechen dadurch auch keine mauern
hat es mir nie geholfen zu glauben
an jemanden wie gott
sondern war's immer ich allein
die sich aufrappelte und die gelegenheit nahm beim schopf
ich schmecke noch den dreck auf meiner zunge
wie bitter er mir in dem halse würgte
kein gesichtszug der mich verriet
alles gut kaschiert
man lernt früh wenn man muss
doch das lächeln nahm mir keiner
bewahrte es in meinem letzten seelenschoß
und heute... heute sehe ich zurück
und möchte nichts an dem was geschah ändern
denn wäre es anders gewesen
wäre ich nicht ich
weiss das das nu nich dazupasst aber einfach rausgesprudelt is... knuffelz lee dolle
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