Auf den Beitrag: (ID: 33477) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 404 Mal).
"Autor"

Gleichgewicht

Nutzer: Terution
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.05.2003
Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 07.06.2003    um 19:01 Uhr   
Ich habe dieses gedicht gehört und soll fragen wie ihr es findet.

Schatten herrscht wo Licht nicht scheint,
Im Schatten wo die Seele weint,
Im Schatten wo man sich versteckt,
Der Schatten der die Seel befleckt.

Licht das den Schatten verbannt,
Das Licht hat den Schatten verbrannt,
Das Licht das den Schatten nicht scheut,
Licht das diesen Mut auch bereut.


gez.:Terution
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yutaka
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.02.2003
Anzahl Nachrichten: 157

geschrieben am: 07.06.2003    um 19:04 Uhr   
behält seine Meinung dazu für sich
  Top
"Autor"  
Nutzer: JuliaCarpunet
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.03.2002
Anzahl Nachrichten: 140

geschrieben am: 07.06.2003    um 21:01 Uhr   
aus dem schatten hervor
treten des menschens gesichter
zeigen ihr wahres sein
ihr herz still im schatten scheint
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.12.2000
Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 08.06.2003    um 19:44 Uhr   
(zitat)Ich habe dieses gedicht gehört und soll fragen wie ihr es findet.

Schatten herrscht wo Licht nicht scheint,
Im Schatten wo die Seele weint,
Im Schatten wo man sich versteckt,
Der Schatten der die Seel befleckt.

Licht das den Schatten verbannt,
Das Licht hat den Schatten verbrannt,
Das Licht das den Schatten nicht scheut,
Licht das diesen Mut auch bereut.


gez.:Terution(/zitat)

Hallo Tertion,

Ein wenig diffus das Ganze für mich. Immerhin hat das Licht über den Schatten gewonnen. :-))

Gruß Lama
  Top
"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.01.2003
Anzahl Nachrichten: 108

geschrieben am: 09.06.2003    um 13:03 Uhr   
(zitat) Immerhin hat das Licht über den Schatten gewonnen.

Gruß Lama(/zitat)

Hat es das? Ich finde, in den ersten drei Zeilen des Gedichts ist der Schatten gar nicht nur negativ zu sehen, sondern bietet eine bestimmte Art von "Geborgenheit", nämlich die Möglichkeit, dem grellen Licht zu entfliehen, die Seele auch mal unbeleuchtet weinen zu lassen, sich vor dem Rampenlicht o.ä. zu verstecken. Im Widerspruch dazu steht die vierte Zeile, wo der Schatten ein Makel ist. Ähnlich aufgebaut die zweite Strophe, auch hier kam man das Licht ambivalent sehen, sowohl positiv als auch negativ. Erneut in der letzten Zeile ein "Rückzieher". Das alles rechtfertigt den Titel "Gleichgewicht".
Finde ich ziemlich gut gemacht.
~greetz~
Han
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.12.2000
Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 11.06.2003    um 23:08 Uhr   
Hallo HanLoke,

ein interessanter Kommentar. Ich sehe das Gedicht jetzt in einem anderen Licht. :-)

Lama
  Top