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Neujahrsgedanken...

Nutzer: apfelblüte
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geschrieben am: 29.12.1999    um 08:20 Uhr   
Ein neues Jahr hat begonnen. Die Natur hat es mit Eis und Schnee, Wind und Kälte willkommen geheißen.
Doch wie heiße ich es willkommen? Ist es mir überhaupt willkommen oder möchte ich nicht doch alles beim alten behalten?
Wer weiß denn, was in einem neuen Zeitabschnitt auf uns zukommt?
Ein realer Blick in die Zukunft ist uns verwehrt, und ich glaube, das ist auch gut so. Denn, könnten wir die vor uns liegenden
Dinge sehen, wir wollten sie doch sicher gleich ändern wollen, wenn sie uns nicht gefallen. Wie kann es dann eine Zukunft
geben, die man sehen könnte anstelle eines verschwommenen Bildes aus Möglichkeiten und Wechselhaftem.
Nein, diesen Weg haben wir ohnehin nicht. So bleibt uns wie schon immer nur das Träumen, das Hoffen, das Bangen und
Ersehnen. Das Wünschen, das Beten, das Fluchen und Schreien... und nur das Warten auf das, was geschehen wird.
Und auch dies ist etwas, was jeder Mensch für sich tun kann. Jeder allein ist seinen inneren Gefühlen ergeben, das für sich
kommen zu lassen, was für ihn bestimmt ist. Gefühle, die so unterschiedlich sind, wie die Form unserer Fingerabdrücke. Sind
sie doch im Grunde ähnlich und lassen sich so gern in Bereiche einordnen, Klassifizieren geht ja über Studieren, so sind sie
aber absolut individuell.
Mag der eine sich freudig der Zukunft ergeben, denn das letzte Jahr hat ihn mit Glück beschert und er ist zuversichtlich, daß
das Leben, Fortuna und die Liebe ihn auch weiterhin gut behandeln werden. Doch frage ich mich, kann nicht der wahrhaftiger
auf Glück hoffen, der das Glück schon im Herzen hat? Sind wir nicht einem strahlenden, von innerer Freude erwärmten
Menschen zugetan? Wer lächelt, dem wird tatsächlich auch ein Lächeln geschenkt.
Aber die, die sich wie Stiefkinder des Lebens und der Liebe fühlen, derer scheint es viele zu geben. Die, die es gerade am
nötigsten bräuchten, fühlen sich verlassen. Wer will es sagen, daß sie selbst Schuld sind, flüchten sie denn nicht von der Sonne,
dem Licht in den Schatten ihres Kummers? Ich will sagen Jain.
Ich wünsche allen, die sich allein fühlen, die glauben, sie machen etwas falsch, die an sich zweifeln und denen ohne Liebe das,
was sie am meisten brauchen. Ich wünsche diesen, sich nicht in den Treibsand des Selbstmitleids versinken zu lassen, sondern
einen Funken. Einen Funken, der hell ist wie der Morgenstern bei eisklarem Himmel. Einen Funken, der warm ist wie der
Sonnenstrahl auf einer Sommerwiese. Einen Funken, der sanft ist wie das Streicheln einer Dauenfeder.
Und den Mut, sich, die Welt und das, was für jeden einzelnen kommt zu sehen, zu kennen und zu akzeptieren. Und zu leben,
nicht zu trauern.
Plütä
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Nutzer: evil.
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geschrieben am: 29.12.1999    um 08:39 Uhr   
[i]
hallo Plütä *knuddelwuschel*
ich habe bei diesen netten Zeilen doch glatt einen wohligen Gänseschauer bekommen. Es sollte sich jeder diese Zeilen durchlesen und sie zu Herzen nehmen, denn diese Gedanken sollten wir uns alle machen.
Es ist schön das es Chatter/innen wie Dich gibt....
see you in CW
Evil.
[/i]
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Nutzer: apfelblüte
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geschrieben am: 30.12.1999    um 10:30 Uhr   
*rotwerd*
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Nutzer: Gast_laskâric
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geschrieben am: 02.01.2000    um 08:20 Uhr   
Ich wünsch Euch allen auch zum Neuen Jahr den Mut, die Dinge zu tun, die Ihr schon immer tun wolltet, und doch nie getan habt.
Doch damit Euch Euer Glück findet dürft Ihr euch nicht verstecken ;o)
Liebe Grüsse und ein schönes, erfolgreiches, gesundes, lustiges, besinnliches neues Jahr mit vielen lieben Freunden.
Euer Lask.
PS: auf ein Neues ;o)
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