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unendliches Universum im Kopf

Nutzer: Pfortenbrecher
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geschrieben am: 03.04.2002    um 15:44 Uhr   
ich sehe das Feuer.Es tut weh bringt aber wärme. In meinen Kopf schmilzt das Eis.Es regnet Tage lang darin. Nun wächst Pflanz und Tier darin.Und nun ist es eine Welt voller Leben.Die Wärme lächelt wieder und bei den nächsten schmilzt das Eis im Kopf.
Geändert am 04.04.2002 um 01:58 Uhr von Pfortenbrecher

Geändert am 04.04.2002 um 02:03 Uhr von Pfortenbrecher

Geändert am 04.04.2002 um 02:04 Uhr von Pfortenbrecher
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Nutzer: Pfortenbrecher
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geschrieben am: 03.04.2002    um 15:55 Uhr   
Wo ist der Ursprung hier im unendlichen?
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 04.04.2002    um 06:25 Uhr   


vielleicht kann niemand beantworten, wo "der" ursprung
in dieser schöpfung ist.

"ein" ursprung darin ist sicherlich - es ist in dir.

viele haben versucht, nicht an dieser frage zu zerbrechen.
der gedanke an götter und gott, geister und auch die
esoterik wurde so geboren.

wir sind seit ewigkeiten auf der spur.

mir hilft bei diesen überlegungen, an die pflanzen auf
einem feld zu denken. es sind so viele samen ausgesetzt,
und viele gehen auf und wachsen. aber nicht aus jedem
samen entsteht etwas. man könnte nun denken, daß der
mutterboden der ursprung dieses wachsens ist. im grunde
kann er aber höchstens "begleitumstand" sein, ebenso wie
sonne und regen, was die pflanzen auch brauchen, um zu
gedeihen. wo liegt hier also der anfang? liegt er im
samen an sich?

mag sein, daß man damit der sache ein stückchen näher ist.
aber ohne all die faktoren, die eine pflanze braucht, um
wachsen zu können, bliebe der samen doch verschlossen.

es hat nun keinen sinn, im kreis zu denken. die frage ist
inzwischen: was ist die ursache dafür, daß alles zusammen
spielt? also etwas, was all das zusammen umfaßt. für mich
ist es das leben (einschließlich des todes. der unterschied
ist so groß nicht, wie man denken sollte). tja. und
wer hat das verursacht?

ich denke auch, daß ich an dieser stelle abbrechen sollte.
man verliert sich leicht in solchen fragen, und durch das
fragen an sich findet man die antwort nicht, nicht in
diesem fall.

im endeffekt gefällt mir seit jeher schon dies: jeder
von uns trägt ein universum im kopf, und jeder kann
dafür sorgen - zwar nicht ganz allein - daß es zu wachsen
beginnt. außerdem glaube ich daran, daß wir eines tages
mehr wissen werden.

aber manche dinge brauchen eben ihre zeit, insbesondere
das erkennen und das verstehen.


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Nutzer: Pfortenbrecher
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geschrieben am: 04.04.2002    um 15:37 Uhr   
Dieses Universum kann man eigentlich als Kreislauf sehen, obwohl dies eher eine ChaosTheorie gleicht. Eigentlich ist dies gleichgültig. Was ich eigentlich sagen will ist das man im Universum, im Prinzip gefangen ist und das heißt man kann nicht raus. Aber es ist wirklich so gut rauszukommen? Was klar ist man sollte das Universum besser verstehen können. Egal im Kopf oder sontstwo.
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 04.04.2002    um 15:40 Uhr   


ich für mich würde mich eher fragen: ist es überhaupt wichtig, ob man "gefangen" im kreislauf ist?

verstehen, das universum verstehen, das halte ich auch
für sehr wichtig, wie ich sicher deutlich gemacht habe.

es ist doch groß genug, daß man sich nicht eingesperrt
fühlen muß.

fühlt man sich beengt, sollte man sich fragen, ob die
grenzen nicht doch eher kleiner sind als man selbst,
anstelle größer...

um es auf dein beispiel hin zu formulieren:

liegen die grenzen im universum, in dem ich erschaffen
wurde... oder im universum, das aus mir geschaffen wird...

liegen die grenzen nicht immer nur in den köpfen?


ebene pfade

engelsfall


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Nutzer: Pfortenbrecher
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geschrieben am: 04.04.2002    um 15:58 Uhr   
Das mit den Kreislauf war mir auch klar. Und wenn man von den Universen in Köpfen spricht hast du recht. Sprich, du redest von Horizonterweiterung.
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 04.04.2002    um 20:28 Uhr   


die alten griechen waren der ansicht, daß alles wissen
und jede erkenntnis lediglich in sich selbst zu finden
sei und somit reine selbsterkenntnis.

ich glaube wirklich, daß das universum genug platz
bietet, um mehr als ein leben lang reisen zu können,
ohne an grenzen zu stoßen, die man nicht überwinden kann.

natürlich macht es auf den ersten blick einen unterschied,
physikalische, "reale" grenzen zu überwinden oder aber
sich selbst zu überwinden. im großen ganzen kann man aber
sagen, daß, wer sich selbst überwindet, das nicht mehr
als grenze sieht, was für ihn zuvor noch ein hindernis
war.

vielleicht liegt nicht alles in uns selbst verborgen.
jedoch ist es sicher mehr als genug, um zu wachsen. und
hat man erst einmal eine gewisse geistige größe erreicht,
kann man möglicherweise auch das universum an sich
besser verstehen.


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