| "Autor" |
auf nichts warten. |
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geschrieben am: 13.10.2005 um 12:46 Uhr
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das ticken der uhr an der wand erschlaegt mich im sekundentakt; die sonne sticht wie eine kalte klinge durch die weissen laken vor dem fenster. es ist geschlossen, aber ich hoere die kaelte draussen gierig kreischen.
seit stunden will sich die tuer nicht aus dem schloss heben - ich sehe sie nicht mehr an. sie koennte mich umstimmen, wenn sie sich bewegte. aber sie ist zu sturr. die blumen, die du mir gabst und nun auf meinem nachttisch welken, sind ihr gar nicht unaehnlich. wisst ihr, hab ich ihnen gesagt, wenn ihr nur wieder bluehen koenntet, waere vielleicht alles anders.
aber sie haben sich alle von mir abgewandt. ich werde sie wegwerfen - nachher. das haben sie verdient. eigentlich habe ich sie gar nicht gewollt, verstehst du. ich habe sie nur dir zu liebe genommen, hab ihnen ein wenig waerme und ein bisschen wasser gegeben. aber eigentlich habe ich sie nicht gewollt. ich werde ihnen auch nicht nachlaufen und mich bei ihnen entschuldigen - du verstehst das sicher.
du tust das schliesslich auch nicht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.10.2005 um 21:02 Uhr
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| wenn jede bewegung zu schwer wird, vertrau dich jemand an, der dir hilft ! |
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