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Sterbende Liebe |
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geschrieben am: 10.04.2002 um 20:17 Uhr
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sterbende liebe
dieser text beschreibt eine liebe, die ich noch nie zuvor so gespürt, gefühlt und erlebt habe. ich finde mich und die vergangenheit in diesem text wieder, obwohl ich in einigen worten nicht mein denken sehe. lest dieses stück aufmerksam und vielleicht gefällt es dem einen oder anderen sogar. lest es ganz oder garnicht!!!
lilith: dunkelheit! und kein lichtstrahl mich ersticht
samuel: es ist kalt, und es schmerzt, und ich habe angst um dich
lilith: ich verlass dich nicht, komm, halt mich fest, ich brauche dich
samuel: unheilbar...
lilith: voll kraftlosigkeit...
samuel:zwei hände...
beide:eine einheit
lilith: ein flackern; das in mir stirbt...
samuel: und ein auge; das mich nicht mehr sieht?
lilith: die sonne meines herzens strahlt, ihr schein wird meine liebe zu dir tragen
samuel: doch ich bin allein. ein leben ohne dich, wie soll es sein?
lilith: am anfang stand der frühling und der schnee, er schmolz entsetzt. wie ein baum in seiner jugend stolz der morgenröte trotzt: in den himmel hast du mich gehoben, weit über die sterne
samuel: lass uns nochmal die träume leben, ist die vergangenheit uns ferne? in der blütezeit des lebens machte uns der sommer satt. selbst als die welt um mich verbrannte hab ich nie ans grab gedacht. muss denn leben immer leiden? ich kann die qualen nicht verstehn.
lilith: oh gott! vergib mir meine liebe, doch ich will nicht von ihm gehn! die blätter vielen von den bäumen, denn der herbst färbte sie rot. meine wangen wurden sterblicher, geschwängert durch den tod. gefangen in dem sog aus unbarmherziger vergänglichkeit...
samuel: vergaß ich nie dein antlitz, denn es ist wärmend endlosigkeit. so, wie eva in den apfel biss, genossen wir die frucht
lilith: belebender geschmack und bittersüßlicher geruch
samuel: doch der apfel ward aus krähen hand...
lilith: ...der wurm darin die pest
samuel: und gott wollte unser leben. das paradies gefror zu eis. ewigkeit. ist der sturm der dich bedeckt
lilith: es vergehn jahrtausende bis man mich darin entdeckt
samuel: in schutt und asche deiner krankheit werd ich mit dir sterben...
lilith: niemals! das feuer brennt die tränen tod, und in liebe ist kein platz für das...
samuel: verderben
lilith: und auch ohne mich wirst du leben...
samuel: und mit ganzer kraft nach vergeltung streben. und in jedem schatten werde nach dem tod ich suchen
lilith: und mich dann nach deinem leben wiedersehn
samuel: niemals, jetzt hast du mich gerufen.
nein! wenn dies das leben ist, dann will ich nicht mehr sein
gram! von deinen küssen wird das herz mir warm.
(in den himmel rufend)
niemals mehr wird der morgentaukristall mein herz beglücken!
oder wasser aus dem lebensquell meinen trocknen mund erquicken!
selbst das himmelbett aus sternen, in die tiefen versank!
geschwärzt sind meine tage, und mein denken ist gestank!
-alexander kaschte-
w Geändert am 10.04.2002 um 23:41 Uhr von Windir |
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geschrieben am: 11.04.2002 um 17:40 Uhr
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Woher hast du denn den Text?
Ist das aus Robin Hood?
Lama |
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geschrieben am: 11.04.2002 um 21:51 Uhr
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dieser text ist aus der "liebe gottes". mehr möchte ich dazu nicht sagen. der text und die musik dazu wurden von einem menschen verfasst, in dem ich mich zu großen teilen wiederfinde. wenigen menschen dürfte dieser text oder der name "die liebe gottes" etwas sagen.
es ist aus "samsas traum"...
w Geändert am 12.04.2002 um 14:14 Uhr von Windir |
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