| "Autor" |
Der Greis |
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geschrieben am: 14.04.2002 um 17:54 Uhr
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Unruhig legt er sich nieder
Streckt kuzr all seine Glieder
Gefährlich seine Gegenwart
Sein Herz wie Stein, kalt und hart
Einsames Zwischenspiel
Von allem zuviel
Zu grell das schwarze Licht
Das die Wahrheit durchbricht
Langsam erhebt er sich wieder
Alt und mürb seine knochigen Glieder
Sein Atem noch weniger als Nichts
Welten die er einfach zerbricht
Vergebns der Kampf um Gleichgültigkeit
Einmal zuviel Gefühl gezeigt
Danach gefoltert, ohne Blut
Unvermeidbar die hasserfüllte Wut
Geräuschlos seine Klauen
Wenn sie die Leichentürme bauen
Vergessenes Sein das nicht mehr zählt
Nur das Geschehene noch quält
Seicht fließt der Blutfluss über Gestein
Umspielt neckend das tote Gebein
Zäh, von der Luft geküsst
Der Damm der Verderbniss langsam zerbricht
21.03.2002
©by Minensie
freuumknutschatz presea und den nick nimmer hergeb Geändert am 14.04.2002 um 18:01 Uhr von Minensie |
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