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kein Titel

Nutzer: wupel
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Registriert seit: 15.04.2002
Anzahl Nachrichten: 422

geschrieben am: 15.04.2002    um 22:46 Uhr   
schaue nach 18 Monaten mal wieder rein..

seltsame Entwicklung - aber egal

auch wenn schon einmal gepostet -- was zum besinnen...






Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast,
sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.
Stehe soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu den Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden, auch sie haben ihre Geschichte.
Meide laute und agressive Menschen, sie sind eine Qaal für den Geist.
Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen; es wird immer jemanden geben, größer oder geringer
als du.
Freue dich deiner eigenen Leistungen, wie auch deiner Pläne.
Bleibe weiter an deiner Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeit.
In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten, denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll dich nicht blind machen gegen
gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.
Viele Menschen ringen um hohe Ideale, überall ist das Leben voller Heldentum.
Sei du selbst, vor allen Dingen heuchele keine Zuneigung.
Noch sei zynisch was die Liebe betrifft, denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährendes Gras.
Ertrage freundlich und gelassen den Ratschluß der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in
plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beruhige dich nicht mit Einbildungen.
Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als Bäume und Sterne,du hast ein Recht, hierzusein.
Und ob es dir nun bewußt ist oder nicht, zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.
Dann lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast und was immer dein Mühen und Sehnen ist.
In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte dir den Frieden mit deiner Seele.
Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön.
Sei vorsichtig.
Strebe danach glücklich zu sein.
(aus der alten St.Pauls Kirche Baltimore, von 1692)


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Nutzer: trivi
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Anzahl Nachrichten: 58

geschrieben am: 15.04.2002    um 23:26 Uhr   

so viel wahres auf einem haufen.
auch wenn ich es schon oft gelesen habe, es ist immer wieder gut.
weißt du auch von wem es ist?

wupel du fehlst hier.

gruß trivi
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Nutzer: linné
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Anzahl Nachrichten: 919

geschrieben am: 16.04.2002    um 00:43 Uhr   
Tja Wupel...der ganze Chat hat sich verändert und damit auch die Foren. Liegt zum einen an uns, die wir die Sache hier steuern oder öfters auch einfach nur laufen lassen, zum grösseren Teil aber auch an den Einsendungen.

Schreib gerne Deine Eindrücke hier rein!

Linné
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Nutzer: xeena
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Anzahl Nachrichten: 6236

geschrieben am: 17.04.2002    um 03:24 Uhr   

hallo wups :-))

schön dich zu sehen und an vergangenes denken zu dürfen

...und: ja, es hat sich viel verändert hier - aber auch wenn meine spuren im poesie grösstenteils vom sand der zeit verweht wurden und ich nicht mehr hier poste (wozu auch, wenn niemand "altes" mehr da ist, wenn "suizid, leid und tod" das beinahe alleinherrschende thema geworden ist), so stöbere ich doch gerne zuweilen den "strand" entlang


xeena
Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 17.04.2002    um 05:56 Uhr   
Der Titel ist Desiderata. Paradox finde ich übrigens die Koinzidenz des Datums, des Ortes und des Textes- der ja wohl kaum von den Origines an die Kirche gemeißelt worden ist..

Lama
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Nutzer: Gast_pipil
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geschrieben am: 17.04.2002    um 12:21 Uhr   
eine, die ewigkeit überdauernde, wahrheit......

pipil
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Nutzer: wupel
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geschrieben am: 25.04.2002    um 22:48 Uhr   
blaues Lama

was die Koinzidenz von allem Möglichen angeht so -- ich weiß es nicht, darum gings und gehts auch nicht.
mag sein das die Steinmetze des 17. Jhd. am gegebenen Ort weder eine Kirche noch anderes bemeißelbares Material vorfanden, mag sein das Meißel zu diesem Zeitpunkt noch Meisel hießen und lieber in der Luft rumflogen, mag auch sein das ich mal wieder etliche Kommata vergessen habe-wen juckts wenn nur die Aussage des Textes, wie alt und woher auch immer, zum Nachdenken anregen-blaue LamaŽs eingeschlossen....
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 25.04.2002    um 23:05 Uhr   
@wupel

Du hast recht. Macht wohl wenig Sinn darüber nachzudenken.
Habe übrigens über die Zeilen nachgedacht:

DAS, glaube ich, ist der Schlüssel: Daß ich mich selbst und den anderen akzeptiere, trotz seines Andersseins. Und dass ich achtsam und liebevoll damit umgehe. Das könnte ein Weg sein ... !

Gruss Lama
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