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Der Tod nimmt ohne nachzudenken...

Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 12.04.2003    um 12:10 Uhr   
Es mag doch schon lange her sein aber Erinnerungen sterben niemals aus... so long:



Heute ist es nicht wie immer. Denn selbst der Regen hat sich meiner Sinne entraubt.. Mein Kopf schmerzt und das pochende Herz will mir schier die Lust am Leben nehmen.
Es ist so tiefgehend, ZIEH ES RAUS rufe ich noch aus bevor ich mich zurück ins Bett fallen lasse. In das Grab erschaffen aus den Intrigen meines Lebens, der Sorglosen Sorge.
Und die Decke wankt, reißt sich tief in mein Blickfeld, zerreist was mir sonst so vertraut.
Sie wankt Gefährlich, dann dieser Raum, ich schließe die Augen. Diese alte Treppe, sie führt hinauf doch biege ich um eine Ecke wieder hinab. Immer und immer wieder hinauf, und hinab, hinauf… hinab..hin…
Ich werde verrückt, ich wandle im Kreis meiner Seele und merke doch nicht wie ich zerfalle.
Die Augen aufreißend doch die Sinne verstorben. Dieses Gefühl, ich spüre diese Leere.
Der Körper bebt und wird zermartert, das zittern so stark.
MIR IST KALT verdammt noch mal, und es wird zu einem Wimmern „zieh es heraus“
So sorglos es auch scheinen mag, ein Schlag auf den Kopp ein Tritt in das Herz. Erneut die Augen aufreißend. Ich springe einen schritt zurück. Diese Menschen, ihre schwarzen Anzüge. Das Trostlose Bild aber und abermals hunderter von Grabsteinen und vor mir?
Ein Loch, ein Grab und ich muss acht geben, ich falle wieder. In das Loch. Die Bilder rasen auf mich zu als stehe man in einem U- Bahn Tunnel und der Zug rast auf einen zu. Plötzlich das Gesicht: Eingefallen, karg und kalt. Sie sieht mich an. Ich kann den Anblick nicht ertragen, verfluche die Heucheleien des Pfarrers und lege die Arme um den alten Mann. Es war doch seine Frau und mich zerrissen diese Gedanken? Die Tränen in meinen Augen, ich habe nie geweint und tat es auch nicht. Doch was dachte er? Dieser Trostlose Blick, der Tod nahm ihm was er seit Jahrzehnten in allen Einzelheiten liebte.
Und nun ist es wieder ein Regenreicher Tag und ich sehe aus dem Fenster. Sehe aus meinem Fenster den Kirchturm prangen und wieder nur diese Frage:

~Zeige mir unholdger Gott den Sinn in deinem Unsinn~

C.M.

Geändert am 12.04.2003 um 12:11 Uhr von Eygatur
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"Autor"  
Nutzer: Yutaka
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geschrieben am: 12.04.2003    um 17:57 Uhr   
Ich sage nur was zum Titel...
Der Tod nimmt nicht ohne nachzudenken! Obwohl der Tod selbst schon aber das Schicksal nicht und das Schicksal ist der Chef vom Tod, somit nimmt der tod doch nicht ohne nachzudenken!
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