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zitat

Nutzer: Windir
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geschrieben am: 20.04.2002    um 12:18 Uhr   
"...der mensch ist nichts anderes als wozu er sich macht..."

-sartre-

er hat sich zu etwas gemacht, was nicht mehr rückgängig zu machen ist. seine chance zu leben hat der mensch verwirkt.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 20.04.2002    um 14:51 Uhr   


man sagt, die menscheit stehe an einem scheideweg, und in dieser zeit trennen sich jene, die bleiben, wie sie sind, von jenen, die sich verändern.

man sagt, der glaube sei eine der größten mächte auf erden, stärker als wissenschaft, stärker als technik; wenn man beachtet, daß man mit jeder macht erst umgehen können muß.

man sagt, die welt selbst verändere sich, und aus diesem grunde lebten nun so viele menschen auf der welt, da diese zeiten so wichtig sind.

und manchmal hat es den anschein, als ob etwas erst gänzlich zu grunde geht, der völligen vernichtung seiner selbst sich anheim gibt, so daß alles zu ende zu gehen droht.

selbst wenn man wüßte, daß hinterher aus der asche ein grüner halm entstehen kann - selbst dann - kann man sich nicht sicher sein, daß man zu asche werden will.

es ist die unsicherheit, die uns weiter voran treibt.
treibt dazu, im kreise zu gehen.

wenn man von oben auf eine spirale blickt, erkennt man auch nur einen kreis.

man sagt, daß die wege durch die welt eigentümlich sind, und daß türen erscheinen, wo man sie nie vermutet hätte... obwohl sie immer da waren, und man sie nur nicht sah, weil man nicht auf die idee kam, den kopf zu wenden.

unsicherheit, kreislauf, ideen, kopfwenden; und ein zitat von sartre.

ich mag sartre, obwohl er sich vielfach verloren hat, er hat sich auch gefunden.

da sitzen die menschen mit ihren zahllosen berufen und jeder von ihnen dringt auf seine art und weise in die tiefe vor. jeder möchte verstehen, zerlegen, analysieren, begreifen, und daran wachsen.

kann man das, wenn man vergißt, wieder von den büchern aufzusehen und das ganze zu betrachten? wenn man immer weiter seine eigene welt in begriffe definiert und weiter verkleinert, bis daß man von den anderen nicht mehr verstanden wird?

es ist wichtig, daß die menschen auf der welt sind. wozu?
man frage die welt, sie weiß es sicher. doch bitte, bevor ihr fragt, lernt erst ihre sprache...

und man hüte sich davor zu glauben, daß dies, was heute stimmt, auch morgen noch richtig ist, denn das ist nicht so. man hüte sich aufzugeben, nur weil man heute verloren hat.


engel-zwischen-allen-zeiten


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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 20.04.2002    um 14:56 Uhr   


*doppelposting.... warum auch immer*



Geändert am 20.04.2002 um 15:05 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 20.04.2002    um 16:12 Uhr   
geht ein mensch in eine richtung, so zieht er alle hinterdrein.
kein mensch ist wichtig und über sechs milliarden parasiten wird die erde auf dauer nicht ertragen. für uns geht die welt unter, ob nun religiös oder auch nicht. der mensch stirbt...

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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 20.04.2002    um 17:03 Uhr   
Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.

-churchill-

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 21.04.2002    um 01:02 Uhr   



leben und tod sind sich nicht so unterschiedlich, wie
es den anschein haben mag.


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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 21.04.2002    um 09:03 Uhr   


Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, dass man nie beginnen wird, zu leben

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 21.04.2002    um 09:33 Uhr   


schlafen wir? wachen wir?
was, wenn alles nur ein traum ist?
was, wenn es keiner ist?

vielleicht muß man wahnsinnig sein, um
nicht an der welt kaputt zu gehen.

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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 21.04.2002    um 14:31 Uhr   

Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.

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