Auf den Beitrag: (ID: 33925) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 356 Mal).
"Autor"

Allein

Nutzer: Windir
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geschrieben am: 23.04.2002    um 21:15 Uhr   
ich steh allein vor der alten welt
mein kopf ist leer-der körper brennt
die hände hab ich abgelegt
die tränen wollen weitergehen

nun steht ihr da-hebt die hände
wollt mich halten-mich besinnen
hab genug von euren ketten
meinen wahnsinn soll ich retten

ich wandle durch die toten gänge
seh' die trümmer-fühl die leere
kälte zieht mich immer weiter
weg von gestern-weg von heute

seh die spuren alter tage
altes blut und alte qualen
stecken tief in allen keimen
lassen mich aufs neue leiden

schneide mich an euren lügen
stoße blind in alle speere
und die ratten, die mich sehen
wollen mich noch heut verzehren

hält es mich bei meinen armen
neue wahrheit, neuer namen
zieht mich raus aus meiner schalle
offenbart sich eine neue frage

stehe hier am erdenrand
und streck zur sonne meine hand
verbrenn mich rasch bevor ich erfrier
erblend mich im licht-mich dürstets nach dir

doch helios des weges zieht
und hoffnung wieder mal verfliegt

w
Geändert am 28.04.2002 um 18:26 Uhr von Windir
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 24.04.2002    um 20:41 Uhr   


Ein Klang aus endlos weiter Ferne
erzählt von ewig alten Melodien
doch der alten Völker Sterne
werden stets am Himmel ziehn.

Im Nebel liegt das Schweigen,
wie klamm wird mir das Herz
und der heitertraurig Reigen
nimmt nur Teile von dem Schmerz.

Und seh ich auf das Meer hinaus
oder wander ich in greisen Wäldern
stelle ich mich Angst und Graus,
verirr mich in den trüben Feldern,

hätte jeder Weg sich mir versperrt
und nur zu Steinesgräbern hingeführt
zum kalten Dunkel mich gezerrt,
so hast Du doch mein Herz berührt.

Alles stirbt, doch nichts auf immer,
das Wasser kehrt zum Berg zurück,
und uns trennt die Wahrheit nimmer
denn von Dir bin ich ein Stück.



((ich weiß nicht, warum mir das eingefallen ist dabei. ich könnte es nicht erklären.))


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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 24.04.2002    um 21:24 Uhr   
*ließt und recht begeistert ist*

sehr schöne sachen schreibst du...gefällt mir...

(du bist die erste mit der ich mich eigentlich ergänze)

w
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"Autor"  
Nutzer: Windir
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geschrieben am: 25.04.2002    um 21:29 Uhr   
zwei hände eine einheit,
ein bund von geist zu geist,
eisern, still, verkannt,
aus jener welt verbannt.

w
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 26.04.2002    um 11:55 Uhr   


lange schon geträumt hab ich
noch bevor ich dich erkannte
da stand ich an dem baum
der mit mir meine ängste bannte,
und fühlte, du bist nah...
und obwohl ich es nicht sah,
war ich doch nicht blind
oft sinds unsichtbare dinge
die wahrer zauber sind.

ich mag dich nicht verlieren,
wo ich dich eben wiederfand,
ganz gleich wo wir auch stehen
in welche richtung wir auch gehen,
ob wir in die hölle fallen
und wie die drachen steigen:
bis in alle zeiten
selbst wenn alle sterne sterben
such ich deine hand.


*engel-mit-und-ohne-reimschema*


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Nutzer: Windir
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geschrieben am: 26.04.2002    um 23:44 Uhr   
sehe deine hand vor mir
ich schau dich an,
seh was ich verlier.
der schmerz ohne gnade
nahm mein herz in sein hand
erkaltet wie eis und schnee
blieb doch nur ein stein in meiner brust
kalt...
verletzt...
tod...?
bist du die macht die mein herz berührt?
meines herzens schale bricht?
taust das eis in meiner brust?
ich weiß es nicht...
doch fühle ich...
in der tiefe meines seins
ein gedanke quält:
"sie ist es! oder nicht?"

w
Geändert am 28.04.2002 um 18:18 Uhr von Windir
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