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Leid und Unendlichkeit

Nutzer: darknightsky
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geschrieben am: 23.04.2002    um 23:06 Uhr   
...eine Erinnerung an ein längst vergessen geklaubtes Erlebnis, ich weis nicht wer schon alles einmal in den afrikanischen Sternenhimmel geschaut hat aber man sagt er sei der klarste und mit dem in Europa nicht zu vergleichen. Ich hatte schon einmal die Gelegenheit diesen, angesprochenen Himmel zu sehen.

Ich erinnere mich an diesen Anblick weil, ich einen ähnlichen heute wieder hatte, nur das dieses mal die Umstände ihn zu sehen, viel schöner waren als damals.

Damals hatte ich den ganzen Tag irgend ein Leid sehen müssen und ich sehe noch Heute oft in die leeren Augen der Kinder, die am Straßenrand standen und bettelten, habe noch häufig das Bild vor Augen wie verkrüppelte Menschen versuchten sich uns nähern und es doch nicht schafften. Eine schöne Frau zu sehen, aus dem Fenster des Fahrzeuges in dem man sitzt, hat wohl fast jeder schon einmal erlebt aber wenn Sie sich dann zu einem umdrehet und man sieht das Ihre andere Gesichtshälfte nicht mehr da ist....

All diese Dinge und noch andere hatte gesehen bis die Nacht alles in Ihre Dunkelheit hüllte.

Die Fahrzeuge standen und es wurde allmählich ruhig um uns herum, ich bestieg den Container meines Fahrzeuges und legte mich auf ihn nieder mein Blick richtete sich Direkt in diesen wunder baren Sternenhimmel. Dieser schien schier unendlich, alles was ich erlebt über Tage verschwand in dem Leuchten der vielen kleinen Lichter, eine oder sogar mehrere Sternschnuppen gingen in der Zeit nieder. Jeder weis das wenn man eine solche Schnuppe sieht soll man sich etwas wünschen und ich weis das Ich dieses auch tat, nur leider und fast schäme ich mich dafür habe ich mir nur gewünscht nach Hause zu kommen anstatt mir vielleicht zu wünschen das dieses Leid ein Ende hat.

Aber wenn man einmal überlegt wie viel Leid die Sterne in Ihrer Unendlichkeit des seins schon gesehen haben müssen, so ist der Teil Leid den ich gesehen habe an diesem Tage doch verschwindend gering, so das mein Wunsch auch sehr klein wirkt gegen diese Menge an Leid.

Heute aus der Distanz der vergangenen Zeit gesehen kann ich mir eigentlich nur wünschen das die Sterne in Ihre Unendlichkeit nicht mehr so viel Leid zu sehen bekommen .

Neulich schrieb jemand das die Erinnerung ein Paradies ist, und sogar das Einzige aus dem wir nicht vertrieben werden können, die heutige Erinnerung hat mich eines besseren belehrt....





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