| "Autor" |
sie hacken auf mir rum |
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geschrieben am: 24.04.2002 um 16:47 Uhr
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(zitat)ich bin nicht so gut im reden
ich bin lieber still
und wenn ich mal was sage weiss ich
dass es keiner hören will
ich hab bis heute nicht die welt der anderen leute kapiert
ich weiss nur dass es mich frustriert hat
jedesmal wenn ichs probiert hab
hab es satt in dieser kleinen stadt in der ich stadtbekannt
als der ohne verstand dem dem hier was durchgebrannt ist
ignorant ist euer leben und mit arroganz geschmückt
ich bitte euch mir zu vergeben doch ich glaub
ihr seid verrückt!
seid der geburt fühl ich mich wie im endspurt
um anschluss zu kriegen
doch alle liefen fort und liessen mich links liegen
es hat keinen gestört ich bleib allein am rand stehn
und wein
doch ich schwör
ihr werdet keine träne sehn
nein mein wahres gesicht zeig ich euch nicht - noch nicht
für euch bleib ich der irre der nur selten was spricht
der nicht richtig tickt
derŽs nicht blickt werŽs nicht packt
auf dem wird immer rumgehackt
die stimmen hier drinnen halten mich wach
machen mich schwach setzen mich schach matt
und reden mich von sinnen
alles was ich anpack ist mir bisher missglückt
selbst die kinder fragen mich "na immer noch verrückt?"
doch den ganz normalen wahnsinn habt ihr in eurer welt
und ich hab nicht das bewusstsein dass ihr mir unterstellt
ich hab mein urteil gefällt ich komm nicht mehr zurück
ihr schneidet euch den weg ab stück für stück
euer glück steht auf wackligen beinen
möcht ich meinen ich kann euch nicht retten
ihr geht alle selbst vor die hunde würd ich wetten
manchmal glaub ich ihr pennt
seid niemals wach
steht auf dem schlauch
ihr seid sooo schwach - und ich bin es auch
aber wer soll uns erlösen wenn nicht wir - wenn nicht ich
doch die anderen die hassen mich und lassen mich nicht
geht es um wahre probleme dann bleiben alle stumm
geht es um mich hacken sie auf mir rum
sie hacken auf mir rum
es wird alles wieder gut
was ich wollte hab ich nie bekommen
und alles was ich hatte wurde mir genommen
ich hab immer nur pech gehabt und was noch schlimmer
echt begabt für einen der amok läuft war ich schon immer
nie und nimmer wollt ihr dahin
wo ich bin denn ich hab es gesehn
ihr habt mich nicht verstanden wollte weitergehn
und kam abhanden
hab es gespürt wurde verführt
bin zu spät am schwimmen
weil ichs nicht kann und höre stimmen
dieser mann ist von sinnen
ihr kommt ran
ich bin drinnen denke dann
ich kann das spiel nur gewinnen
ihr habt keine wahl
denn ich vermassel mein puzzle kein zweites mal
ich hab so lang geschwiegen
es wird zeit sich zu beschweren
ihr seid nur groß weil ich klein bin
und ab jetzt werd ich mich wehren
schlag zurück dreh den spiess um
kommt mir jetzt einer krumm
dann hack ich auf ihm rum
ich hack auf ihnen rum(/zitat)
~thomas d.~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.04.2002 um 16:58 Uhr
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| oh ja... thomas d... seufz ich liebe seine texte |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.04.2002 um 17:03 Uhr
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ja stimmt, ich finde seine texte auch absolut genial...
"sie hacken auf mir rum" ist für mich jedoch mit abstand der beste song! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.04.2002 um 21:36 Uhr
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sein bester text ? Meiner meinung nach :
(zitat)
denn da alle liebenden innerlich immer noch kind
und da die, die reinen herzens handeln uns're größten helden sind
rett' ich die welt mit deiner liebe in mir
denn ich bin für dich da, nein, ich bin wegen dir hier
da dir die fähigkeit zu lieben geblieben ist
und die kraft zu vergeben ein bestandteil deines lebens ist
wurde ich erweckt und was tief in mir schlief
führt nun feder und schreibt dir diesen liebesbrief
ich fiel kopfüber unter wasser, etwas zog mich nach unten
und ich wär wohl ertrunken, hätt' ich dich nicht gefunden
war am boden zerstört, wie das den meisten geht
aber du hast mich wiederbelebt
jetzt bin ich hungrig nach leben, fütter mich mit erfahrung
jedes wort von dir ist für mich nahrung
und auch ich nähr dich, als wär ich für dich unentbehrlich
siehst du mich an und ich kann, bin ich ehrlich
dir gar nichts versprechen, denn das wäre betrug
doch du sagst mit 'nem lächeln "jetzt und hier ist genug"
du bist der sand im getriebe der gedankenmaschine
und ich nehm' dich mit auf einen nachtflug
leg deine arme um mich, dass meine narbe, die ich
hier auf meinem herzen trag', nicht mehr schmerzt
wenn du fragst "warum musste ich mich für dich gewinnen"
dann sag' ich "straßenköter, wie ich, sind manchmal gerne drinnen"
und wenn einer von uns beiden wieder streunend verschwindet
ist die liebe wie gebell an den mond, der uns verbindet
was er über mich weiß, ist, du bist nicht mehr hier
und wie zum beweis riecht mein schweiß noch nach dir
und du fühlst dich fern an, millionen meilen von mir
und ich schreib' auf papier millionen zeilen von dir
und ich trag mein herz offen, damit jeder es sieht
und ich kann nur hoffen, du liest dieses lied, wie einen offen brief
dass all die ander'n versteh'n
wir können in des ander'n augen uns selbst seh'n(/zitat)
lieben Gruß AmA
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