Auf den Beitrag: (ID: 33954) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 518 Mal).
"Autor"

...verloren in der Leere

Nutzer: feuerlicht
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.08.2004
Anzahl Nachrichten: 81

geschrieben am: 26.04.2002    um 17:47 Uhr   
...verloren in der Leere,
stumme Schreie und Stille in mir,
ich träumte von Gemeinschaft...
Teil zu sein ist Teil von mir,
und Hoffnung näherte Hoffnung,
wartend auf das Warten ende.

...verloren in der Leere,
Gefühl, gemessen nur am Maß der Tränen,
die nie den Weg zum Auge fanden,
ich träumte von Berührung...
zu spüren und gespürt zu werden,
und Hoffnung näherte Hoffenung,
wartend, auf das Warten ende.

...und dann, inmitten dieser Leere,
war Berührung da und Gemeinsamkeit,
Teil zu sein ist Teil von mir,
heißt leben, lieben, lernen,
ein Augenblick des Lächelns,
und nie, nein, nein, nie mehr warten.


*nicht das jetzt jemand denkt, ich hätŽs selber geschrieben*

Aus dem Buch ; Das Experiment IQ
von; Brian Caswell


feuer
  Top
"Autor"  
Nutzer: chassi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 110

geschrieben am: 27.04.2002    um 01:12 Uhr   
Es ist schön, auch wenn es mir fast weh tut.

Ich kenne eine Person, die das hätte genauso schreiben können.
Danke für dieses Gedicht daß mir ohne daß du jetzt wahrscheinlich weißt was ich meine, die Augen geöffnet hat.

Ich hoffe dir geht's gut

Gruß chassi
  Top
"Autor"  
Nutzer: crazymiss
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2001
Anzahl Nachrichten: 714

geschrieben am: 27.04.2002    um 08:19 Uhr   
*winkz* huhu mausi!
das ist echt schön,auch wenn de das nicht selbst geschrieben hast!

missy
  Top
"Autor"  
Nutzer: dirmeline
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 136

geschrieben am: 01.05.2002    um 12:19 Uhr   
...spricht mir aus der Seele....
  Top
"Autor"  
Nutzer: feuerlicht
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.08.2004
Anzahl Nachrichten: 81

geschrieben am: 02.05.2002    um 19:59 Uhr   
... Im Inneren herrschte Dunkelheit.
Kein Licht,
kein Geräusch.
Kein Gefühl.
Nur der Verstand.
Er hatte sich hinter dem Schutzwall versteckt.
dort kauerte er, gepeinigt von der Erinnerung an den Lärm, der seinen ungeschützten Verstand überschwemmt hatte und der an seiner Seele zerrte. Er war allein, ohne Schutz; verloren in einer endlosen Ödnis, einer grenzenlosen Weite. Kein Platz um sich zu verstecken:
Kein Platz um dorthin zu fliehen.
Deshalb hatte er sich nach innen gewanddt,
war tiefer und tiefer gedrungen.
Da ihm die Kraft fehlte, den Lärm von sich fern zu halten, hatte er sich zurückgezogen.
Er hatte sich durch die Schickten seines Verstandes gegraben,
durch das Wisssen,
das Erinnern,
das Fühlen -das Wollen.
Zu einem Ort,
der jenseits der Gedanken lag,
einer primitiven Zelle des eigenen Ichs.
Der Sitz des Überlebens.
Der einzige Platz in seinem tiefsten Inneren,
den der Lärm nicht erreichen konnte.
Und dort blieb er.

Ist aus dem gleichen Buch,
müsst ihr echt mal lesen *gg*


feuer

Geändert am 25.05.2002 um 20:45 Uhr von feuerlicht
  Top