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Es könnt' ein Anfang sein

Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 27.04.2002    um 20:25 Uhr   



Deine Trauer habe ich zu lang gespürt.
Und Dein kalter Starrsinn lässt mich nicht zu Dir
Deine Zweifel töten Deine Phantasie.
wo ist Deine Neugier?
was lässt du gescheh'n?

Es könnt' ein Anfang sein, wenn Du Dich traust
es könnte Liebe sein, doch Du wachst niemals auf


Deine Augen schauen nur noch müde und leer
fremd für Dich die Hoffnung
fern für Dich ein Freund
Deine Seele findet keine Worte mehr
niemand der Dir raus hilft
Du musst selber gehen

Es könnt' ein Anfang sein, wenn Du Dich traust
es könnte Liebe sein, doch du wachst niemals auf

Deine Zweifel töten Deine Phantasie
wo ist Deine Neugier?
was lässt Du geschehen?

Es könnt' ein Anfang sein, wenn Du Dich traust
es könnte Liebe sein, doch Du wachst niemals auf



by Rosenstolz

nichtz dazu zu sagen hat...sich abwendet und mit Tränen in den Augen geht
RIP
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Nutzer: MuchoMungo
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geschrieben am: 28.04.2002    um 01:19 Uhr   
lang ists her

viele harte heiße sommer ist es her
wir gingen hand in hand durch das gleißende sonnenlicht
erfuhren wie es ist wenn sich silber im golde bricht
und ständig fragte ich mich was will man mehr

unser schweiß mündete in den großen strom
über das delta hinaus trieben wir ins große grün
fassungslos erahnten wir das ewig göttliche rom
beschlossen uns miteinander abzumüh'n

und von sonnenauf- bis sonnenuntergang
verfolgten wir ihre unverändert vertraute bahn
wussten von ihrem nie zu erreichenden fernen rang
ergänzten uns im trägen strom zu einem tiefen kahn

öl glänzte auf glatten bronzenen gliedern
lachen spritzte durch schattenfleckige säulenwälder
weißes leinen fegte flink über rotgrüne adern
festgehalten in farbenfrohen bildern

aus stein schreiten wir auf das zeitlose zu
oder sehnen uns nach toter selbstvergessener ruh'
schmerzumwölkt sehen wir träume,ideale zerfallen
die in bewundernden blicken nachhallen

und fern in jenseitigen niederungen
wo wir um einen menschen und ein paradies trauern
in unserer bloßgelegten verletzlichkeit kauern
fließt der tränenstrom..so oft besungen

mm








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Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 28.04.2002    um 14:51 Uhr   
Es ist irgendwie passiert
ich lebe noch
ich roll' den Stein den Berg hinauf
halt Tag für Tag

Doch viel zuviele Worte
fallen auf mich ein
viel zuviele Menschen
reden mir nur rein
ich hör' mich nicht
ich seh' mich nicht
ich finde keine Ruh'
nur ihr seht mich
doch hört ihr mir auch zu?

Ich habe Angst vor jedem Tag
ich habe Angst vor jeder Nacht
ich habe Angst daß ich mir vertrau'
ich habe Angst daß ich mich verlier'
ich habe Angst vor mir
ich habe Angst vor mir

Ich hab' es einfach nie kapiert
und lebe doch
ich mach nur meine Träume wahr
halt Stück für Stück
doch viel zuviele Fragen
steh'n vor meiner Tür
sie alle wollen Antwort
und das allein von mir

Ich weiß es nicht
ich kenn sie nicht
ich kenne diesen Duft
ich lieb' mich nicht
ich brauch' mich nur
ich sehne mich nach Luft



by Rosenstolz
RIP Nefertari

Geändert am 19.06.2002 um 20:05 Uhr von _Nefertari_
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Nutzer: MuchoMungo
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geschrieben am: 04.05.2002    um 20:13 Uhr   
Aber er heulte langsam,jämmerlich,ohne Tränen;dunkle,hoffnungslose Klage
allen sprachlosen Elends unter der Sonne
(Faulkner.Schall und Wahn.)
.......

...durchs Alte Ägypten und seinen Wüstensand strömt der Nil dahin wie ein großer und tiefer Traumgedanke (Leigh Hunt)

mm
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Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 05.05.2002    um 14:26 Uhr   
wie gerne wäre ich im alten Ägypten, am Nil....diese Mythologie....diese Lebensweise....dort hätte ich keine Angst merh vor mir....
seufzt und geht geknickt wieder

RIP Nefertari
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Nutzer: MuchoMungo
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geschrieben am: 05.05.2002    um 20:39 Uhr   
ja es wäre auhc meine zeit gewesen,ich war sicher einmal dort.....,angst...vielleicht ist das auch eine form von sicherheit,vielleicht hilft auch einmal jemand zu sich selbst zu finden auch wenn man sich diesem jemand öffnen muss.

mm
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Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 05.05.2002    um 21:05 Uhr   
ohne Angst, weiss man nicht was Sicherheit ist, das stimmt...es ist nur doof, dass es oft passiert das man sich jemanden öffnet und dann nach ner Zeit doch wieder an den Ausgangspunkt zurückgeworfen wird, weil diese Person einen verrät, benutzt oder ausnutzt....ich bin imma bereit mich neuem zu öffnen. Leider schenke ich aber auch zu schnell vertrauen, da ich zu oft von mir auf andere schliesse...und da sind Schmerzen und Angst vorprogrammiert

so far
RIP Nefertari
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Nutzer: MuchoMungo
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geschrieben am: 09.05.2002    um 20:42 Uhr   
jau das ist die elende gefahr dabei.....vielleicht sollten wir unsere emotionen mehr unter kontrolle haben...wo ist de runterschied zur hysterie??und dann das selbstmitleid dabei hat mna alles elber in der hand...hört sich so dahergesagt an aber es ist so.das wird jeder bestätigen,wenn du dich abschließt,naja man finde seinen weg,auch wenn es soviele menschliche zerstörer gibt..

lg mucho
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Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 10.05.2002    um 16:16 Uhr   
Hallo mucho,
ich denke das Emotionen und Kontrolle zwei Sachen sind die niemals zueinanderfinden und das ist wahrscheinlich auch gut so, selbst wenn man dadurch immer wieder verletzt wird. Ich wünsche es mir manchmal (klar, wer nicht?!) aber wenn ich genauer drüber nachdenke ist es besser so...
Jeder ist seines Glückes Schmied, das weiss ich. Und trotzdem kann sich meiner Meinnug nach keiner davon ausschliesssen schon mal richtig down gewesen zu sein. Ich brauche das ab und zu mal, weil ich mich dadurch ein wenig abkapseln und mal für mich in Ruhe nachdenken und bestimmte Sachen verarbeiten kann. Versteh das net falsch, ich versinke nicht in Selbstmitleid, aber ich nehm mir einfach mal Zeit für mich, denn ich bin eigentlich die inzige die mit mir klar kommen muss.
Ich schliesse mich nicht ab, bin trotzdem für meine Leutz da, so wie sie für mich. Aber ich muss auch mal sagen können: STOP, ich kann so jetzt nicht mehr!
Und dann kommt für mich eine Zeit des Grübelns und Verarbeitens. Danach gehts weiter wie vorher...
"Der ewige Kreislauf meines Lebens..." *grinst*
Lies meinen Beitrag "Fragen, der sagt am besten aus, wie es mir schon so oft gegangen ist, wie es mir momentan geht, und wie es mir garantiert immer mal wieder gehen wird.
So ähnlich wird das bei allen laufen, die mal ein wenig selbstsüchtig sind...
So, genug für jetzt...

*winktz ihm und verschwindetz*

see u, next time
Nefer
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Nutzer: MuchoMungo
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geschrieben am: 16.06.2002    um 22:26 Uhr   
I can tell by your eyes that you've prob'bly been cryin' forever
And the stars in the sky don't mean nothin' to you, they're a mirror

I don't want to talk about it, how you broke my heart.
If I stay here just a little bit longer,
If I stay here won't you listen to my heart?

If I stand all alone,will the shadow hide the colour of my heart.
Blue for the tears,black for the night's fears.
The stars in the sky don't mean nothin' to you. they're a mirror.

I don't wanna talk about it.......

RS one of all time greatest songs and voices


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Nutzer: thea666
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geschrieben am: 16.06.2002    um 23:27 Uhr   
Nach langer WintersruhŽ
bin ich nachts aufgewacht
er kam zur Tür herein
vergessen lässt mich sein Kuss
die Zeit der Trauer nur
das Licht schon halb geahnt
vor Kälte noch gelähmt
verboten doch das Gefühl

nur nicht weinen - Kleiner Prinz
nur nicht weinen - Kleiner Prinz
selbst ein Eisberg schmilzt nicht gleich
nimm dir Zeit - ach nimm dir Zeit

Was lässt mich zaudern noch
das Denken fällt mir schwer
doch ist er nah bei mir
vergessen lässt mich sein Kuss
die Zeit der Zweifel noch
ein helles warmes Licht
die Kälte von mir weicht
verboten doch das Gefühl

nur nicht weinen - kleiner Prinz
nur nicht weinen - kleiner Prinz
selbst ein Eisberg schmilzt nicht gleich
nimm dir Zeit - ach nimm dir Zeit
lege deinen hellen Blick
lege deinen hellen Blick
auf mein noch zerstörtes Herz
bald schon wird es wieder blühŽn

®Rosenstolz

passt anscheinend hierher

im übrigen ist angst auch von rosenstolz

t.
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Nutzer: Gast_SilverTear
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geschrieben am: 17.06.2002    um 00:11 Uhr   
....stand an den Gestaden des Nils....
....sah die unendlichkeit der Sanddünen...
....schloß die Augen und lauschte den Stimmen der Jahrtausende...
....spürte die Stimmung des Todes, aber auch des Lebens....
....erkannte dann ganz deutlich...

Das Leben ist ein stehter Wandel.... ein kommen und gehen... ein geben und nehmen....

...spürte es niemals so sehr wie an den Gestaden des Nils und in den Ruinen der Pharaonen....
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Nutzer: DiaryofDreams
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geschrieben am: 17.06.2002    um 01:38 Uhr   
So, wie die Scheibe der Sonne sich
jeden Morgen über den Säulen von Karnak erhebt,
am Tag ihre wärmenden Strahlen über den Nil ausbreitet
und abends hinter den kargen Bergen der Wüste,
dort, hinter der Stadt der Toten versinkt,

so kommen auch die Träume in unser Leben,
wärmen uns,
geben uns Hoffnung
und verschwinden wieder...
hinterlassen Dunkelheit und Leere.



und geht die Sonne auch wieder auf
und es kommen neue Träume,
niemals vergessen wir doch den Schmerz,
der uns erfasste
als die Sonne das erste mal hinter den Bergen versank...
..wir das erste mal einen Traum zu Grabe trugen.


DoD


Geändert am 17.06.2002 um 01:54 Uhr von DiaryofDreams

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw)
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Nutzer: _Nefertari_
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geschrieben am: 19.06.2002    um 20:04 Uhr   
ich danke euch...
thea: ich hab es nicht als mein Gedicht/Lied dargestellt, ist nu aber auch geändert ;o)

schaut zu Mucho, flüstert, dank auch dir, für die vielen angenehmen Gespräche... schön jemanden wie dich hier zu kennen...
haucht ihm nen Kuss auf die Wange und verschwindet wieder

Nefertari

Geändert am 19.06.2002 um 21:49 Uhr von _Nefertari_
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