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Der Sonnenuntergang

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 13:51 Uhr   


es war ein schauspiel sondergleichen.
doch als ich begriff, was sich mir bot,
wars schon zu spät, ich konnt sie einfach nicht erreichen...
und ich spürte, was sie nun führte war der tod.

eben noch sah ich ihren mächt'gen körper hoch am himmel stehn...
umringt von vielen arten hellen, warmen lichts...
und nun sah ich ihre prächtige gestalt ganz langsam untergehn...
ich sah, wie er verschwand im grauenhaften, kalten nichts.

sie war umschlungen von 'nem gewalt'gen farbenmeer.
-ich sührte es, sie wollte schreien-
doch sie sprach in farben, ihre worte blieben leer,
sie war erst gelb, dann blau und es schien als hörte sie im rot dann auf zu sein.

stück für stück war ihr körper nun im nichts verschwunden.
-eine große farbenwelle stürzte auf sie ein, sie zu überfluten-
und diese riß ihr grauenhafte wunden,
wunden, die in allen farben nun begann zu bluten.

ihr großer körper war nun nur noch halb zu sehn...
-die zeit blieb stehn- und sie spürte schon die grabesglocken leuten.
und von weitem sah sie viele, viele menschen stehn...
menschen, die sich an ihrem anblick noch erfreuten.

und einmal noch wurde sie von farben wild durchflutet.
sie schmeckte es es erst blau, dann wieder dieses EISENROT.
ihr körper war nun fast schon ausgeblutet...
und vor ihr stand gigantisch aufgebäumt: der tod.

sie spürte jedes seiner worte durch ihre leeren adern schlagen.
-sie hatte es versucht...sie hatte um ihr leben noch gerungen...-
doch niemand konnte hören mehr ihr weinen und ihr klagen,
denn nun hatte völlig sie das nichts verschlungen.

sie war verschwunden in der dunkelheit.
was übrig blieb war nur ein buntes himmelszelt...
bund von farben, die einst kamen aus der einsamkeit...
farben die sie trugen in eine völlig andere welt...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 12.04.2003    um 14:07 Uhr   


Uhhh .... *gänsehaut hatz*

Wunderschön geschrieben und eindeutig mit elefantenpickel-
faktor!! ;-)

Schön, röschen ...

*dich ganz unedlich dolle lieb knuddelz und weiter durchs
forum rauscht*

...~Pebbi~...

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 14:11 Uhr   
Lächelt zu Pebbi danke :-)
Dich lieb re
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.04.2003    um 14:20 Uhr   

UND SIE GIBT SICH DIR HIN
Willi Stelzhammer

Mach es dir nicht zu schwer.
Diese Schwere kommt nicht aus dir.
Es ist die bleierne Last der Geschichte,

die du dir aufgeladen hast.

Tritt einen Schritt zur Seite,
setze dich ins Abseits.
Alles verrückt, wenn du deinen Platz verlässt.
Dir Sinn und Unsinn des Universums löst sich auf.

Wenn du denkst, befreist du die Welt.
Wenn du liebst, gibst du ihr deinen Sinn.
Wenn du weinst, nährst du ihren Ursprung.
Wenn du lachst, vergisst die Sonne zu scheinen.

Wenn du denkst, befreist du die Welt.
Wenn du liebst, gibst du ihr deinen Sinn
und sie tanzt um dich wie ein Kind
das einen Lichtstrahl einfangen will.
Und sie gibt sich dir hin.

röschen :-)

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 14:29 Uhr   
Das ist schön Fratzi
Dich
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.04.2003    um 14:48 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 12.04.2003    um 15:46 Uhr   



*lächelts*
wunderschön!

röösschen, fratzü & pebbi ein dickes hier lasse und euch ma lieb .
Find eure Gedicht immer wieder schön auch wenn Fratzü es
nicht selbst geschrieben hat .. egal .. trotzdem es klasse find.
Macht weiter so Mädls

Lilchen

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 18:00 Uhr   
smile zu Lili
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 18:05 Uhr   


Ich danke Dir für das Feuer des Sonnenuntergangs
Das mein Herz erwärmt

Ich danke Dir für den Wind in den Kronen
Der meine Gedanken kühlt

Ich danke Dir für das süße Naß des Wasserfalls
Das meine Tränen mit sich nimmt

Ich danke Dir für die Krume auf der Ackerscholle
Die meine Seele nährt

Das ist alles, was ich brauche!
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 18:12 Uhr   


Mit Dir konnte ich fliegen-
auf goldenen Schwingen-
dem Sonnenaufgang entgegen-
dem Winde und dem Sturme trotzend-
bis ich Dich sagen hörte-
lass uns gute Freunde sein-
jetzt fühl ich mich elend und klein-
mit gebrochen Schwingen auf der Insel unserer Träume-
allein mit meinen Tränen und Gedanken
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 12.04.2003    um 19:01 Uhr   
was ist eine Krume?
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 12.04.2003    um 19:08 Uhr   
*seufselts*
sehr Traurig
Dir ein dickes da lasse.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.04.2003    um 19:15 Uhr   
Eine Krume ist sowas wie ein Krümmel ;-)
Lili
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 12.04.2003    um 22:16 Uhr   
(zitat)Eine Krume ist sowas wie ein Krümmel ;-)
Lili (/zitat)jaaaaaaa genaaauuu .. sorry röösschen .. das fällt mir erst jetzt ein als du es sagtest.
Danke dir

Lilchen

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.04.2003    um 07:29 Uhr   
Morgendämmerung
Du wunderbare Botin des Tages.
Küßt mir mit warmen Lippen den Schlaf aus den Augen
Berührst mich mit den Fühlern deiner lebenserweckenden Strahlen.

Du färbst meine Haare mit sanfter Glut,
Badest meine Haut in deinem erquickenden, frischen Glanz
Und kleidest mich in dein herrliches Gewand aus Licht.

Ich folge dem Tanz deiner Melodie aus Farben
Und tauche hinein in den neugeborenen Tag
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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