Auf den Beitrag: (ID: 34022) sind "17" Antworten eingegangen (Gelesen: 440 Mal).
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weiche scherben

Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 17:45 Uhr   
heute nacht will ich es wissen
heute nacht werd ich sie küssen
heute werde ich bei ihr sein
mit ihr sitzen im mondenschein

ich werd ihr schwören meine liebe
weiß ich um die schmerzlichen hiebe
die sie bekam aus jähzornigkeit
ich bin für sie da, zum sterben bereit

folgen werd ich ihr
sie ist scheu wie ein tier
verkriecht sich am tag
und nur die nacht sie vermag


still hört man schritte
leises weinen, eine bitte
blind sieht man tränen
aus angst sich zu sehnen

und er läuft geschwind
hinter dem weißem kind
das so unberührt und still
die ruhe der nacht nur will

doch sie ist geschickt
hat ihr spinnennetz gestrickt
in das ein jeder gefangen wird
der zu nahe kommt, der stirbt

nur ihn hat sie nicht gehört
und leis sie ihre worte schwört
seicht küsst das moos ihr haar
sie spürt es wieder ganz nah


komm schneller, zier dich nicht
komm zu mir, ich bitte dich
ich warte schon so lang darauf
das die welt meine seele verkauft

ich will mich opfern, hörst du mich
ich will zu dir, verwehr mich nicht
lass mich dir zeigen das ich würdig bin
sieh mich an, ich bin kein kind


doch unerhört ihr betteln
hart des lebens weiche ketten
stumm sieht der mond zu ihr herab
verwehrt den kuss der ew'gen macht

verzweifelt wendet sie sich ab
legt nieder all ihre last
birgt aus dem kalten moos
einen kalten kristall in ihrem schoss

was das auge nun sieht
wird für die des jungen zuviel
bestürzt eilt er aus seinem versteck
schüttelt sie, die vom blut bedeckt


was, wie kannst du dies tun
wie kann deine seele mit soetwas ruhn
wieso hebst du die hand gegen dich selbst
mein liebstes, wer hat dich so entstellt


erschrocken ihr blick
doch kam er zu spät
ein schwaches lächeln sie ziert
ihr körper bebt, vom leben friert


woher wusstest du...
wie kamst du dazu...
keine angst es tut nicht weh
die scherben sind weich wie schnee

sie streicheln mich zart
und nicht wie sonst jede hand hart
sie küssen mich schwach
nacht für nacht

aber sag, wieso, was tust du hier
woher wusstest du das versteck des tier's
dabei war ich so darauf bedacht
das nur der mond mich bedeckt sacht

und nun lieg ich hier in deinen armen
und mein körper beginnt sich zu wärmen
verzeih, es ist zu spät
sie sind weich, es tut nicht weh...


©by Minensie
02.05.2002

ich weiß is komisch aber naja ;o)









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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 02.05.2002    um 18:31 Uhr   
stimmt einen Melancholisch

Big

Geändert am 02.05.2002 um 18:55 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.05.2002    um 18:51 Uhr   
Hallo Mine,

irgendwie interessant aber rationell für mich nicht so richtig erfassbar. Aber es steckt viel Arbeit in dem Gedicht. Deswegen gibts ein "Sonderlob". :))

Gruss Lama
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 19:50 Uhr   
nu kriech ich schon sonderlob gg ob das nu positiv oder negativ aufzufassen is darf ich mir aussuchen odda? ;o)

mine
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:08 Uhr   
natürlich positv :))

ich muss es mir aber noch zwei-dreimal durchlesen...;-)

Lama
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:15 Uhr   
hmmm ;o)

na dann les ma schön ;o)

mine
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Nutzer: kLeInEmAiD
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:21 Uhr   
winkz
mhhh das Gerdicht hat was an sich,macht es richtig interessant und ich finds schööööööööööön!!Wriklich schööön!!


mAiD
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:24 Uhr   
das is ja eigentlich mehr ne geschichte als n gedicht, n erzählergedichtl ;o)

minsche
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Nutzer: kLeInEmAiD
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:26 Uhr   
trotzdäääm ScHöN! ;)

mAiD
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 20:29 Uhr   
freut mich ;o)

du sachense mal, lust auf ne kleine chatrunde... mir is langweilig unschuldig gugg

mine
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.05.2002    um 22:12 Uhr   
sanft schneiden sich die scherben
durch ihr gesicht
dessen züge blutrot werden
und jeder blick sticht

mit jedem versuch
die kristalle abzuschütteln
strömt noch mehr blut
über ihre seelenstückchen

stumme worte im geiste hallen
die nach ruhe schreien
und langsam die tücher fallen
die der stimme kraft verleihen

und als sie die scherben berührt
die ihr gesicht bedecken seicht
sie den zauber dieser spürt
denn sie sind weich

mine

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Nutzer: kLeInEmAiD
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geschrieben am: 03.05.2002    um 12:57 Uhr   


Weiche Scherben der Vergangenheit
Bedeuten für das kleine Mädchen Bitterkeit
Sanft übers Gesicht
Laufen Tränen schlicht

Die Scherben sind pures Blut
In schönen Stunden,tun sie der Sehnsucht gut
Da liegt sie in Scherben des Schmerz
Eingekrümmt am Boden mit ihrem zerbrochenen Herz

mAiD

mhdas bild klappt nicht wie ich will
und es klappt immer noch nicht! whats that??
Geändert am 03.05.2002 um 13:06 Uhr von KleineMaid

Geändert am 03.05.2002 um 13:08 Uhr von KleineMaid

Geändert am 03.05.2002 um 13:09 Uhr von KleineMaid
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 03.05.2002    um 14:19 Uhr   
uiui welches bild denn ;o)

aber schee wassu da geschrieben hast ;o)

mine
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Nutzer: kLeInEmAiD
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geschrieben am: 03.05.2002    um 14:36 Uhr   
lächelts...dange! mh schade dat Bild war irgendwie schööööön.

~wie gehts~

mAiD
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 03.05.2002    um 14:38 Uhr   
war das ne frage an mich gerichtet? wenn ja, joa irgendwie gehts immer ;o)

mine
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Nutzer: kLeInEmAiD
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geschrieben am: 03.05.2002    um 14:42 Uhr   
joa schon an dich,seh hier sonst keinen ;)

mAiD
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Nutzer: Dilemma
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geschrieben am: 05.05.2002    um 18:03 Uhr   
sich unter dem Gedicht eine ganze Menge vorstellen kann Ich finde es atmosphärisch sehr dicht und es geht einem unter die Haut (wenn das mal so sagen darf). Gut gelungen!

Dile
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 05.05.2002    um 18:27 Uhr   
ui danke süße freuz

mine
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